Rettet die Römische Villa

Unaufhaltsam spülte die Lieser Jahr für Jahr Teile des Hanges und Mauern des Gebäudes hinweg. Die fortschreitende Zerstörung der Villa veranlasste den aus Wittlich stammenden Architekten Claus Mehs 1933 in einer Denkschrift Schutzmaßnahmen zum Erhalt des Gebäudes vorzulegen. Er schug vor:

1. Am westlichen Bachufer eine Schutzmauer gegen die Abschwemmungsgefahr zu errichten, ferner

2. eine Feststellung der rechtlichen Geländegrenzen und Klärung der Grundstücksverhältnisse herbeizuführen. Das Gelände gehörte damals der Familie Ronde.

3. Erwerb des Geländes durch die Stadt Wittlich oder durch das Trierer Museum

Letzteres verfügte allerdings dafür nicht über die notwendigen finanziellen Mittel.

Um der Öffentlichkeit die Einmaligkeit der Villa vor Augen zu führen, publizierte Mehs 1939 in der Trierischen Landeszeitung eine Rekonstruktionszeichnung der Villa auf der Grundlage der Grabungsergebnisse von 1904. 

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