Burg Ottenstein

Sonderdruck „Burg Ottenstein in Wittlich“ – Jetzt auch online!

Die Publikation „Burg Ottenstein in Wittlich. Neue archäologische Erkenntnisse zur untergegangenen kurfürstlichen Residenz“ von Dr. Joachim Hupe, stellvertretender Leiter der Außenstelle Trier Landesarchäologie (Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz) wurde am 1. Juli 2014 im Rahmen einer Pressekonferenz der Bevölkerung vorgestellt.

Die Veröffentlichung des Beitrages in der Trierer Zeitschrift 2012/2013 als Sonderdruck erfolgte in einer Auflage von 300 Exemplaren mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Stadt Wittlich und des Förderkreises Rheinisches Landesmuseum.

Im Jahr 1424 vollendet, hat die nach ihrem Erbauer benannte Residenzburg Ottenstein das Stadtbild fast 350 Jahre wesentlich geprägt, bevor sie abgerissen und durch das Barockschloss Philippsfreude ersetzt wurde. Dieses diente nach der Säkularisation als Steinbruch und wurde bis auf Fundamentniveau systematisch ausgebeutet.

„Ottenstein“ hat eine für die damalige Bauzeit für Deutschland noch unübliche Winkelbastion, während andere Befestigungsanlagen vor dem Jahr 1500 Artilleriebollwerke noch als Rondelle errichteten. Während den Bauarbeiten zur heutigen Schlossgalerie entdeckte man als „vorzüglich erhaltenes ausgeklügeltes Ingenierbauwerk“ eine unterirdische Wasserrückhaltkammer. Hier konnten bei schweren Niederschlägen bis zu 18 Kubikmeter Wasser von den Dächern und dem Wehrgang der Burg Ottenstein aufgestaut und kontrolliert durch Öffnungen im Mauerwerk in den Burggraben abgeleitet werden.

Der Sonderdruck ist für Interessierte in den Wittlicher Buchhandlungen kostenlos erhältlich und steht hier auch als pdf-Datei als Download zur Verfügung.

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