Jahresrückblick 2012

Januar 2012

Viel Dynamik und Potenzial in der „Stadt der Baukräne“
Traditioneller Neujahrsempfang des Bürgermeisters in der Synagoge

Mit viel Zuversicht blickt Bürgermeister Joachim Rodenkirch in das neue Jahr 2012. „Wittlich bewegt und ist im wahrsten Sinn des Wortes in Bewegung“. Baukräne in der „Stadt der Baustellen“ sind für den Bürgermeister ein Indiz „für wirtschaftliche Dynamik und für Zuversicht in die Potenz eines Standortes“. Wittlich genieße einen guten Ruf als Wirtschafts‐, Handelsstadt und auch als Kulturstadt.

Trotz der international wirtschaftlichen und konjunkturellen Herausforderungen gab sich das Stadtoberhaupt überzeugt, dass Wittlich der zentrale Ort zwischen Trier und Koblenz auch in Zukunft bleiben werde. 
 

Zu den Gästen des Neujahrsempfangs gehörte auch Landrat Gregor Eibes (Foto: Hanns‐Wilhelm Grobe)

Der Wittlicher Stadtrat steht zum Neubau eines Rathauses neben der Verbandsgemeindeverwaltung an der Kurfürstenstraße. Dies bekräftigte er in der Stadtratssitzung am 19. Januar 2012 mit einer einstimmigen Entscheidung. Vorgelegt wurde dem Stadtrat eine Umplanung, die zu einer Kostenreduzierung von rund 2,3 Mio. Euro führen soll. Bürgermeister Joachim Rodenkirch unterstrich die Notwendigkeit eines Neubaues und stellte klar, dass ein Rathaus ein wichtiges Stück „städtischer Identität“ ist.

Die im Oktober 2010 mit 12,44 Mio. Euro errechneten Baukosten konnten durch die Überplanung auf 10,214 Mio. Euro gesenkt werden. Die aktuelle Kostenschätzung geht von 8,99 Mio. Euro Baukosten für das Rathaus und 1,225 Mio. Euro für die Parkplätze mit Tiefgarage aus. Neben dem Haupteingang zur Kurfürstenstraße sind sieben Parkstände für Besucher geplant.

Großes Potential für mehr Fluss‐Erlebnis
Bürgermeister stellt mögliche Visionen rund um die Altstadtbrücke im Stadtrat vor ‐Bürger zu kreativem Nachdenken eingeladen

Einen visionären Denkanstoß formulierte Bürgermeister Joachim Rodenkirch in der ersten Sitzung 2012 des Stadtrates für Wittlich als Stadt am Fluss. Ins Gespräch brachte er als ersten möglichen Schritt eine optische Aufwertung und größere Erlebbarkeit des Lieserufers im Bereich der innenstadtnahen Altstadtbrücke. Bisher ist alles eine Vision am Computer, doch nach entsprechenden Kostenberechnungen und Beschlüssen der Gremien könnten bald Taten folgen. Der Stadtrat zeigte sich von den präsentierten Computersimulationen sehr angetan.

Februar 2012

Älteste Wittlicher Bürgerin wird 103 Jahre alt
Erster Beigeordneter überbringt Glückwünsche der Stadt

Klara Metzen geb. Witz feierte am 6. Februar 2012 im Caritas‐Altenzentrum St. Wendelinus, Zur Schweiz 20, ihren 103. Geburtstag. Sie ist damit derzeit die älteste Bürgerin von Wittlich.
Erster Beigeordneter Albert Klein gratulierte sehr herzlich im Namen von Bürgermeister Joachim Rodenkirch und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt.
Klara Metzen stammt aus Dreis und lebt seit 2003 in St. Wendelinus.

29. Fastnachtszug durch Wittlich

Zum 29. Mal startet am Fastnachtsonntag ab 14.11 Uhr der Fastnachtszug durch Wittlich. Die organisatorischen Fäden laufen auch in diesem Jahr wieder bei der Wittlicher Narrenzunft zusammen. Deren Motto: EUROPA HOT KÄ GELD NET MIE. DRUM FEIERT FOOSENOCHDT WIE NOCH NIE! Einer der besonderen Höhepunkte wird eine rund 60köpfige Abordnung des SV Wittlich sein, der mit zwei Fußgruppen und einem Motivwagen im Zug vertreten sein wird.

Neuabgrenzung der Wasserschutzzonen möglich
Neuer Brunnen hat ausreichend Wasser

Die Stadtwerke Wittlich haben im Distrikt „Stareberg“, unterhalb der Weinberge im Pichter, eine Erkundungsbohrung durchgeführt. Ziel war es herauszufinden, ob dort ein neuer Tiefbrunnen für die Wasserförderung angelegt werden kann, um die Trinkwasserversorgung der Stadt auch in Zukunft zu sichern. Der durchgeführte Pumpversuch hat gezeigt, dass der neue Brunnen „Stareberg 5“ genügend Wasser in einer guten Qualität liefern kann.

Nach diesem Versuch soll zusammen mit den Fachbehörden die genaue Abgrenzung des Wasserschutzgebietes durchgeführt werden. Angestrebt wird, den Parkplatz Zentrum („Rommelsbachparkplatz“) und Teile des Stadtparks aus der Zone 2 herauszunehmen, um so die Nutzungsmöglichkeiten zu verbessern. Zeitgleich müsste der neue Brunnen für die Wasserförderung ausgebaut und die Förderrechte beantragt werden.

März 2012

Erste Elektro‐Tankstelle für Wittlich Blaue Ladesäule steht auf dem Schloßplatz

Gemeinsam mit Repräsentanten der Sparkasse Mittelmosel EMH und RWE Deutschland nahm Bürgermeister Joachim Rodenkirch die erste öffentliche Ladesäule für Elektroautos in Wittlich auf dem Parkplatz Schloßplatz in Betrieb. Der Fuhrpark der Stadt Wittlich wird Ende März um einen elektrisch betriebenen Dienstwagen ergänzt.

Neuer Vorstand der DITIB Moschee
Erstmals Frau im Führungsgremium

Der neue Vorstand der DITIB Moschee stattete im Stadthaus Bürgermeister Joachim Rodenkirch einen Besuch ab. Dies bot auch die Gelegenheit, die Ziele des Vorstands vorzutragen. Bürgermeister Rodenkirch sah das Treffen als ein Symbol dafür, dass auch interkulturelle Aktivitäten gemeinsam gestaltet werden könnten.
In den neuen Vorstand der DITIB Moschee wurde mit Figen Kaya erstmals eine Dame in den DITIB Vorstand in Wittlich gewählt. Das soll auch in der Zukunft weitergeführt werden. Die Amtszeit des neuen Vorstandes beträgt zwei Jahre.

187 Einsätze im Jahr 2011
Über Jugendfeuerwehr Nachwuchs gewinnen
Jahresdienstbesprechung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wittlich

Bei der Jahresdienstbesprechung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wittlich stellte Wehrleiter Christian Vollmer die Statistik 2011 vor. Dabei lag der Fokus neben den 187 abgearbeiteten Einsätzen und vielen geleisteten Stunden vor allem auf den Mitgliedern der Feuerwehr Wittlich. Nach wie vor ist jedoch die Jugendfeuerwehr mit Abstand die wichtigste Quelle an Nachwuchskräften. Sie bietet die beste Möglichkeit, Nachwuchskräfte heranzuziehen und in den aktiven Feuerwehrdienst zu integrieren. Im Jahr 2011 waren insgesamt 45 Jugendliche in den drei Jugendfeuerwehren der Stadt aktiv.

Hochkarätige Autoren 2012 in Wittlich
Pressekonferenz in der Stadtbücherei

Zum Start des Eifel‐Literaturfestivals 2012 Wittlich findet die aktuellste von drei Pressekonferenzen mit Festivalleiter Dr. Josef Zierden in Wittlich statt. Statt des zwischenzeitlich zum Bundespräsidenten gewählten Joachim Gauck kommt der nicht minder renommierte Heiner Geißler nach Wittlich. Es folgen Bernhard Schlink am 22. Mai, Matthias Matussek am 31. August, das Autoren‐Duo Volker Klüpfel und Michael Kobr am 28. September und ganz neu: Martin Walser im Oktober 2012. Die geplanten Autoren Eugen Ruge und Ferdinand von Schirach müssen ihre Auftritte in Wittlich kurzfristig absagen.
Bürgermeister Joachim Rodenkirch war voll des Lobes für Zierdens Engagement.

Im Namen von Stadt und der Stiftung Stadt Wittlich als einem der ideellen und finanziellen Premium‐Partner des Festivals betonte Rodenkirch, Wittlich sei Stolz und froh, einer der Hauptaustragungsorte 2012 zu sein.

Rathausneubau ist oberstes Ziel
Stadtrat bekräftigt Position zum Neubauprojekt

Die Fraktionen des Wittlicher Stadtrates und Bürgermeister Joachim Rodenkirch stehen geschlossen hinter dem Projekt eines Rathausneubaues an der Kurfürstenstraße. In der Stadtratssitzung am 15. März äußerten sich die Fraktionen erstmals öffentlich über das Vorgehen des Rechnungshofes Rheinland‐Pfalz, der im Januar 2012 die Notwendigkeit eines Rathausneubaues mit der Aussage, die Stadtverwaltung sei angemessen untergebracht, in Frage gestellt hat. Alle Ratsfraktionen bekräftigten, dass der Neubau eines Rathauses in Wittlich oberste Priorität hat.

Kreative Anregungen bei Werkstatt Innenstadt in der Synagoge
Thema: „Wahrnehmung und Entwicklung öffentlicher Räume“

Auf Initiative des Runden Tisches fand am 21. März der erste öffentliche Runde Tisch mit dem Titel Werkstatt Innenstadt „Wahrnehmung und Entwicklung öffentlicher Räume“ statt. Ca. 20 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich aktiv an verschiedenen Thermentischen in der Synagoge. Diskutiert wurden vorwiegend die Nutzung und Gestaltung der Bereiche Schlossplatz, Marktplatz, Freifläche Karrstraße mit Umgebung sowie die bessere Erlebbarkeit des Lieser.

April 2012

Kulturkonzept auf dem Prüfstand                                                         

Viele interessante Anregungen trotz mäßiger Beteiligung

Deutlich enttäuscht zeigte sich Bürgermeister Joachim Rodenkirch bei der
Begrüßung der 40 Interessierten über die nur geringe Nachfrage und Teilnahme am 2. Kulturforum. Bei über 19.000 Einwohnern Wittlichs sei es zudem nur zu sieben Rückmeldungen auf der Internetseite der Stadt gekommen. Der Bürgermeister ermunterte, weiter ergebnisoffen auch über dieses 2. Kulturforum hinaus zu diskutieren. Alle würden gleichberechtigt eingebunden und sollten sich in dem Konzept wiederfinden. „Wir wollen keine Einfalt, sondern Vielfalt!“

Leise im Dienst der Stadt Wittlich unterwegs
Erstes Elektrofahrzeug für städtischen Fuhrpark

Stolz präsentierten Bürgermeister Joachim Rodenkirch und der Geschäftsführer des Autohauses Raiffeisen Helmut Simon gemeinsam mit RWE‐Regionalleiter Michael Arens den ersten elektrisch betriebenen Zuwachs für den städtischen Fuhrpark: den elektrisch betriebenen Renault Kangoo. Das über ein Förderprogramm der RWE Deutschland geleaste Fahrzeug soll künftig beim Ordnungsamt der Stadt Wittlich zum Einsatz kommen. Die Stadt Wittlich unterstützt damit aktiv den von der Bundesregierung vorgegebenen Einstieg in die Elektromobilität.

Bei der Übergabe des neuen Elektro‐Dienstwagens an die Stadt Wittlich von links: Bürgermeister Joachim Rodenkirch, RWE Regionalleiter Michael Arens, Politesse Ingrid Müller und Helmut Simon, Geschäftsführer des Autohauses Raiffeisen. (Foto: Hanns‐Wilhelm Grobe)

Evangelischer Kindergarten Vitelliuspark feierlich eingeweiht
Erster zertifizierter Passivhaus‐Kindergarten im Land geht offiziell in Betrieb ‐Lange Öffnungszeiten sollen auch Alleinerziehenden Erwerbstätigkeit ermöglichen

Offiziell konnte der erste im Passivhaus‐Standard zertifizierte Kindergarten in Rheinland‐Pfalz, der „Evangelische Kindergarten Vitelliuspark“ in Betrieb gehen. Zu dem Festakt mit über 100 geladenen Gästen waren unter anderem Irene Alt, Ministerin für Integration, Familie, Jugend und Frauen des Landes Rheinland‐Pfalz und Landrat Gregor Eibes in den Vitelliuspark gekommen. Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Vorsitzender der Stiftung Stadt Wittlich nutzte die Gelegenheit der Ministerin Grüße an ihren Minister‐und Kabinettskollegen, Innenminister Roger Lewentz mitzugeben: Das innovativ aufgestellte Wittlich wolle mit gleichem Energie‐Standard und ressourcenschonend wie beim Kindergarten Vitelliuspark ein neues Rathaus für die Stadt neben der Verbandsgemeinde Wittlich‐Land realisieren.

Inoffiziell bezogen hatten die ersten Kinder bereits am 19. März 2012 den Kindergarten Vitelliuspark. Seit Mitte März betreibt die Evangelische Erziehungshilfe Veldenz in dem Neubau einen viergruppigen Kindergarten in kleiner Altersmischung. Nach der aktuell vorgesehenen Betriebsstruktur wird der Kindergarten 60 neue Plätze, davon 28 Plätze für Kinder unter drei Jahren, anbieten. Damit wächst das Angebot von Kindergartenplätzen in der Stadt Wittlich auf über 700, davon rund 130 für Kinder unter drei Jahren. Der neue Kindergarten bietet für unterschiedlichsten Bedarf Öffnungszeiten zwischen 5.30 und 22.30 Uhr.

Mai 2012

Neue Eintrittspreise im Vitelliusbad
Kinder unter sechs Jahre können künftig kostenlos baden gehen

In zwei Stufen werden die Eintrittspreise für das städtische Hallen‐und Freibad Vitelliusbad Wittlich angehoben. Die erste Erhöhung greift mit der aktuellen Eröffnung des Freibades am Samstag, 5. Mai. Eine weitere Anhebung folgt 2014. Gezielt setzt man auf zwei Preisanhebungen, um Härten durch nur eine einzige Tarifanhebung bei den Badegästen zu vermeiden. Freuen können sich Kinder unter sechs Jahren: sie brauchen künftig keinen Eintritt zu bezahlen. Bisher waren nur Kinder bis zu 3 Jahren vom Eintritt befreit.

Öffentliche Anerkennung für persönliche Leistung, Ausdauer und Beständigkeit ‐dies wurde auch in diesem Jahr bei der schon traditionellen Sportlerehrung der Stadt Wittlich deutlich. 66 aktive Sportlerinnen und Sportler unterschiedlichsten Alters hatten im zurückliegenden Sportjahr 2011 in ihrer Altersgruppe, Disziplin und Vereinen aus Wittlich Herausragendes geleistet. Dafür sprach ihnen Bürgermeister Joachim Rodenkirch stellvertretend für die Bürger, den Stadtrat, den Sportbeirat und den Fachbereich höchste Anerkennung und Wertschätzung aus.
 

Gruppenbild auf dem Wittlicher Marktplatz mit den Geehrten für ihre sportlichen Erfolge im Jahr 2011. Fotografiert vom Alten Rathaus aus. (Foto: Hanns‐Wilhelm Grobe)

Enkel von Emil Frank erstmals in Wittlich

Der Enkel von Emil Frank, Dr. Michael Cahn, hat zusammen mit seiner Frau Hilda die Geburtsstadt seines Großvaters Emil Frank besucht. Auf dem Programm stand auch ein Besuch im Stadthaus. Dort hieß das Ehepaar Erster Beigeordneter Albert Klein willkommen. Begleitet wurde das Ehepaar von Professor Dr. Reinhold Bohlen und Rene Richtscheid (beide Emil‐Frank‐Institut, dessen Namensgeber Emil Frank ist). Dr. Cahn hatte erst vor einem Jahr von der Existenz des Wittlicher Emil‐Frank‐Instituts erfahren.

Die Einschätzung des Rechnungshofes Rheinland‐Pfalz ist ausschlaggebend für die Haltung des Landes zum Rathausneubau. Dies ergab ein Gespräch in Mainz zwischen Innenminister Roger Lewentz und Bürgermeister Joachim Rodenkirch. Der Minister ließ keinen Zweifel daran, dass aufgrund der eindeutigen Aussagen des Rechnungshofs die Förderung eines Rathausneubaues nicht möglich ist. Der Landesrechnungshof hatte im Januar 2012 überraschend das Prüfverfahren beendet, weil nach seiner Meinung die Verwaltung gut untergebracht und ein Neubau deshalb überflüssig sei.

Juni 2012

Musik, Trikes und Kinderflohmarkt in der Wittlicher Innenstadt
„Wittlich Swing & Pop“ löst bisheriges Wittlicher Maifest ab

In Wittlich startet am Freitag, 8. Juni, das erste Festwochenende unter freiem Himmel am Platz an der Lieser. Bis Sonntag gibt es Musik, Trike‐Vorführungen und den Kinderflohmarkt.
„Wittlich Swing & Pop“ löst das bisherige Wittlicher Maifest ab.

Mit dem Römerschiff auf der Mosel
Freunde aus Boxtel, Brunoy und Wellingborough zu Gast

Für das Wochenende vom 8. bis 10. Juni hatte Bürgermeister Joachim Rodenkirch zum diesjährigen Treffen der Partnerstädte nach Wittlich eingeladen. Gemeinsam mit Irmgard Sitter, der Vorsitzenden des Freundschaftskreises begrüßte er die weit gereisten Gäste, darunter den Beigeordneten Peter van de Weil (Boxtel), die Beigeordnete Geneviève Finel aus Brunoy und Bürgermeister Bhupendra Patel aus Wellingborough jeweils mit einer kleinen Delegation.

Erfolgreiche Vortragsveranstaltung in der Synagoge in Wittlich

Auf große Resonanz stieß die Vortragsveranstaltung „WiPs Wittlich ‐Wissenschaft trifft Praxis“ des Instituts für Mittelstands‐ökonomie an der Universität Trier e.V. (Inmit) in der Kultur‐und Tagungsstätte Synagoge in Wittlich.

Mit Förderung der Stiftung Stadt Wittlich und in Kooperation mit dem Wirtschaftskreis Wittlicher Tal e.V. (WWT) waren Unternehmer, Führungskräfte und Interessierte der Einladung des Inmit gefolgt, um die kurzweilige Präsentation von Univ.‐Professor Dr. Rolf Weiber zum Thema „Vom Push zum Pull: Wie die technologischen Entwicklungen die Marktspielregeln der Zukunft verändert“ zu erleben.

„Boogie ‐Woogie“ vor der Großsporthalle
Kulturausschuss entscheidet über „Kunst am Bau“

Der Künstler Egidius Knops aus Berlin wird die Großsporthalle mit einem Kunstwerk mit dem beschwingten Namen „Boogie‐Woogie“ verschönern. Nach der Beschreibung des Künstlers soll die Skulptur „Bewegung ‐Rhythmus ‐Dynamik ‐Lebensfreude, Tanz und Spiel“ ausdrücken. Errichtet wird das 6 Meter hohe und 8 Meter breite Kunstwerk auf der Aktionsfläche vor dem Besuchereingang der Sporthalle.
Die Skulptur wird rechtzeitig vor der Fertigstellung der Halle aufgestellt. Die Großsporthalle soll mit Schulbeginn im Januar 2013 für die Schul‐und Vereinssport zur Verfügung stehen.

100. Geburtstag von Hanna Hagmann gefeiert
Beigeordneter Hosp überbringt Glückwünsche der Stadt

Hanna Hagmann hat am 9. Juni in Wittlich ihren 100. Geburtstag gefeiert. Im Namen der Stadt gratulierte Beigeordneter Jörg Hosp.

„Renergie Stadt Wittlich GmbH“ aus der Taufe gehoben
Gesellschaftsvertrag in Wittlich notariell beurkundet

Notariell beurkundet wurde am Montag dieser Woche der Gesellschaftsvertrag für die neue „Renergie Stadt Wittlich GmbH“. Gesellschafter sind mit 70 Prozent die Stadt Wittlich und die Rheinland‐Westfalen‐Energiepartner GmbH zu 30 Prozent, ein Unternehmen der RWE Deutschland AG.

Erklärtes Ziel der GmbH ist es, renditeorientiert regenerative Energieformen im Stadtgebiet innovativ zu nutzen, auszubauen und die damit verbundene Wertschöpfung vor Ort zu betreiben. In einem ersten Schritt sollen die Dachflächen von drei kommunalen Gebäuden zur Stromgewinnung durch Photovoltaik genutzt werden: das Dach der neuen Großsporthalle, des Kindergartens Vitelliuspark und das Dach des Servicebetriebs der Stadtwerke in der Rudolf‐Diesel‐Straße. Für die drei Anlagen ist ein Investitionsvolumen von ca. 250.000 Euro vorgesehen, das durch ein Gesellschafterdarlehen finanziert werden soll.

Kulturamt und Verein Stadtmarketing stellen neuen MusikSommer im Stadtpark vor

Fünfmal Musik an drei Tagen zu einem Wochenende‐mit diesem Konzept startet der erste „MusikSommer 2012 im Wittlicher Stadtpark“ vom 27. bis 29. Juli. Sommer ist wörtlich zu nehmen. Denn das Kulturamt der Stadt Wittlich und der Verein Stadtmarketing Wittlich haben bewusst das in den Sommerferien liegende letzte Juli‐Wochenende für dieses Musik Open Air gewählt. Es richtet sich an Einheimische, Daheimgebliebene und Touristen aus nah und fern gleichermaßen und will Musik für jeden Geschmack und jede Altersgruppe bieten.

Der Wunsch nach Belebung des Stadtparkes und Nutzung dieses stadtnah gelegenen Veranstaltungsareals wurde immer wieder laut, zuletzt bei der konstruktiven Diskussion von Innenstadtentwicklungskonzept und dem neuen Kulturkonzept.

Juli 2012

Stadtrat gibt grünes Licht für Kindergartenausbau
KiTa Jahnplatz soll erweitert werden

Der Stadtrat hat der Sanierung und Erweiterung der städtischen Kindertagesstätte Jahnplatz zugestimmt. In Abstimmung mit Landes- und Kreisjugendamt sollen dort zwei neue Gruppen für bis zu 30 Kinder entstehen. Mit den geplanten Baumaßnahmen wird auf die gleichbleibend hohe Nachfrage nach Plätzen am Standort Jahnplatz reagiert, gleichzeitig werden Möglichkeiten zur Aufnahme von Kindern unter 3 Jahren geschaffen. 
Beachparty im Stadtpark wirbt für Toleranz

Jugendparlament Wittlich startet Projektreihe „ACT-P“

Die Projektreihe ACT-P des 2010 gewählten Jugendparlaments Wittlich ist Name und Programm. Damit will die Projektspitze um Tobias Müllers, Sarah Schnitzius, Matthias Becker und Giada Graniglia nicht nur unter Jugendlichen für Aufklärung, Courage und Toleranz werben. Zur Beachparty mit 140 qm eigens aufgeschüttetem Sandstrand im Stadtpark kamen rund 1000 Besucher. Mit Musik, Handtaschenweitwurf, Cocktailbar und Infostand ging man aktiv ein im ländlichen Raum noch mit Vorbehalten behaftetes Thema aktiv an: Homosexualität. Den Auftakt bildete das Hissen der Regenbogen-Fahne am Stadthaus Wittlich.
 

Tobias Müllers und Sarah Schnitzius vom Wittlicher Jugendparlament (JuPa) übergaben Bürgermeister Joachim Rodenkirch symbolisch eine für Toleranz stehende Regenbogenfahne für das Stadthaus Wittlich (Foto: Hanns-Wilhelm Grobe)

9. Wittlicher Kino Open Air
Zum dritten Mal regionale Bands im Vorprogramm

Mit vier Kino-Kassenknüllern, vier regionalen Bands und Formationen im Vorprogramm und einem Glücksrad-Gewinnspiel startete vom 12. bis 15. Juli das 9. Wittlicher Kino Open Air im Stadtpark Wittlich. Dabei kooperieren der Stadtmarketing Wittlich e.V. zusammen mit dem Moselkino. Das Jugendparlament der Stadt Wittlich organisierte auch in diesem Jahr wieder die Live-Musik regionaler Bands.

Weichen für weitere Erweiterungen gestellt

In Wittlich hat der rheinland-pfälzische Minister der Justiz und für Verbraucherschutz, Jochen Hartloff seine Sommerreise 2012 im Werk der Dr. Oetker Tiefkühlprodukte KG begonnen. Es ist das größte Tiefkühlproduktionswerk des in Bielefeld beheimateten Familienunternehmens. Aktuell 1213 Mitarbeiter stellen dort rund 400 Mio. Produkte jährlich her, davon entfallen rund 360 Mio. auf Tiefkühlpizzen für den deutschen, europäischen und internationalen Markt.

Mit dem Kauf eines Grundstücks jenseits der Eisenbahn hat sich Oetker in Wittlich weitere Erweiterungsmöglichkeiten gesichert. In Vorbereitung ist die Vergrößerung des Palettenlagers um weitere 14.000 Stück im aktuellen Betriebsgelände bis 2013.

Verbraucherschutzminister Jochen Hartloff (rechts) wurde von Werkleiter Dr. Detlef Förster (Mitte) und Thomas Gräfe durch das Wittlicher Oetker-Werk geführt (Foto: Hanns-Wilhelm Grobe)

Mit einem attraktiven Programm feierte der SV Wittlich 1912 e.V. das 100-jährige Vereinsjubiläum. Fußballerische Leckerbissen waren an einem Festwochenende im Juli Spiele mit der Traditionsmannschaft des 1. FC Köln, dem Oberliga-Südwest-Team des SV Wittlich, weiteren Wittlicher „Alt-Stars“, der Jugendmannschaften von Bayer 04 Leverkusen und des FSV Mainz 05, sowie der ersten Mannschaft des ehemaligen Zweitligisten TuS Koblenz. 

Musik an drei Tagen für jeden Geschmack                                    

Stadtpark Wittlich als Gastgeber für neues Musik-Open-Air

Fünfmal Musik an drei Tagen zu einem Wochenende –mit diesem Konzept startet der erste „MusikSommer 2012 im Wittlicher Stadtpark“. Vom 27. bis 29. Juli wird an drei Tagen Musik nicht nur für die erklärten Freunde von Rock/Pop, unterhaltsamer Klassik und Caribbean geboten. Für den in dieser Form 1. MusikSommer im Wittlicher Stadtpark haben das Kulturamt der Stadt Wittlich und der Verein Stadtmarketing Wittlich sowie das Haus der Jugend und das Jugendparlament der Stadt Wittlich bewusst das in den Sommerferien liegende letzte Juli-Wochenende für dieses Musik Open Air gewählt.

August 2012

Weltkriegs-Bombe in der Feldstraße entschärft

2.700 Menschen mussten Sicherheitsbereich verlassen

Am 2. August 2012 wurde bei Ausschachtungsarbeiten auf der Baustelle der Wohnanlage „Lieser Domizil“ ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die 250 Kilogramm schwere
Fliegerbombe amerikanischer Herkunft wurde wahrscheinlich Heiligabend 1944 über Wittlich abgeworfen und versank, ohne zu explodieren, im Randbereich der Lieser. Dort ruhte sie unbemerkt fast 68 Jahre lang. Nach einer ersten Begutachtung der Bombe ging der Kampfmittelräumdienst von einer sehr schwierigen Entschärfung aus, da der Zünder deformiert zu sein schien. Schon bei der ersten Lagebesprechung mit allen beteiligten Behörden, Organisationen und Fachdiensten wurde schnell klar, dass im Radius von 500 Meter um den Fundort der Bombe rund 2.700 Menschen aus der gesamten Wittlicher Altstadt und den Wohngebieten rechts der Lieser evakuiert werden mussten.

Für Wittlich war die vermutlich größte Evakuierungsaktion seit dem Zweiten Weltkrieg zu organisieren.  

Nach 67 Jahren kam bei Bauarbeiten eine Fünfzentnerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ans Tageslicht und mußte entschärft werden (Foto: Hanns-Wilhelm Grobe)

Stadtbücherei Wittlich weiterhin eine der besten Bibliotheken Deutschlands

Seit zwölf Jahren stellt sich die Stadtbücherei Wittlich freiwillig dem Bibliotheksindex (BIX), dem einzigen jährlichen Ranking unter deutschen Bibliotheken. Vier Mal wurde die Stadtbücherei Wittlich dabei beste Bibliothek Deutschlands in Städten zwischen 15.000 und 30.000 Einwohnern zu werden. In den anderen acht Jahren belegte die Wittlicher Bibliothek die Plätze zwei oder drei. Die seit 2012 veränderten Kriterien erfüllte die Stadtbücherei Wittlich ein weiteres Mal mit Bravour: Bei drei von vier Indikatoren holte man sich jetzt erneut klar „dreimal Gold“ und verpasste den Sprung aufs vierte „Gold-Podest“ nur knapp. 

Tartanbahn im Sportzentrum Wittlich umfassend saniert

Abgeschlossen wurden im Sportzentrum Wittlich die umfassenden Sanierungsarbeiten an der Tartanbahn. Gezielt hatte man die rund vier Wochen dauernden Arbeiten in die aktuellen Sommerferien gelegt, damit die Laufbahnen wieder für den Sportbetrieb zur Verfügung stehen. Die Bahn wurde 1992 errichtet und letztmals 2003 saniert.

Neue Optik mit neun Schildern an den „Eingängen zur Stadt“

Alle Schilder des fünf Jahre alten Wittlicher Verkehrsleitsystems am äußeren Ring haben eine zeitgemäße Neugestaltung erfahren. Dabei nutzte man auch aus Kostengründen die bisherige Trägerkonstruktion als Unterbau. Großformatige Motive und Pfeile weisen leicht lesbar auch für vorbeifahrende Autofahrer gezielt auf die Innenstadt als Einzelhandelsstandort hin. Ergänzt wird dies im unteren Bereich durch variable Veranstaltungshinweise auf herausragende Veranstaltungen im Stadtgebiet.

Ein Lichtermeer aus Farben und Formen, untermalt von mitreißender Musik -die Besucher der Wittlicher Säubrennerkirmes 2012 erwartete ein für Wittlich neues brillantes und farbenprächtiges Spektakel: eine Lasershow am Kirmes-Sonntag, 19. August. Die Projektion erfolgte von der Schlossgalerie aus in Richtung ZOB (Foto: privat).

Erfolgreiche Bilanz für „Tropen-Kirmes“ 2012                                   

Rund 100.000 Besucher kommen an fünf Tagen nach Wittlich

Gut 100.000 Gäste haben es sich am wohl heißesten Wochenende des Jahres nicht nehmen lassen, die nunmehr 63. Wittlicher Säubrennerkirmes zu besuchen. Zu den Neuheiten zählten in diesem Jahr auf dem Rummelplatz die beiden Temperaturen von fast 40 Grad hielten die Fans eines der größten Volksfeste im nördlichen Rheinland-Pfalz nicht davon ab, von Freitag bis Dienstag ausgelassen und fröhlich zu feiern. Den Besuch verlagerten allerdings viele gezielt in die etwas kühleren Abend- und Nachtstunden.

Wittlich dreimal musikalischer Gastgeber des Mosel Musik-Festivals 2012

Gleich dreimal ist Wittlich Gastgeber des Mosel Musikfestivals 2012. Den Auftakt in diesem Jahr macht ein weiteres Mal das „Acoustic Guitar Meeting“ am 24. August. Es folgen zwei Tage später das Kinderkonzert „Wir reisen um die Welt“ und „Gefilte Fish“ am 15. September. Unter den 31 musikalischen Spielstätten des Mosel Musikfestivals 2012 ist auch dieses Mal die Synagoge Wittlich vertreten, eine von zwölf barrierefrei erreichbaren Konzertsälen des „MMF“. Auch das eigentliche Eröffnungskonzert der 27. Ausgabe des Mosel Musikfestivals am 1. Juli in der Konstantin-Basilika Trier stand unter Wittlicher Vorzeichen: Es wurde von dem in Lüxem aufgewachsenen Karl-Heinz Steffens dirigiert, der weltweit als „Shooting-Star“ unter den Dirigenten gilt. Aktuell ist er Chefdirigent der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

September 2012

FESTIWIL 2012 Wittlich                                                                         

Party und viele Bands an der Römischen Villa

Eine Party,viele Bands,eine Autobahnbrücke und eine Prise Kultur trafen sich Anfang September an der Römischen Villa in Wittlich. Das Festiwil startete Freitags mit vielen Dj Sounds von Electro bis Dancehall auf der Radio-Wittlich-Pre-Party sowie Live Showcase der Wittlicher Hip Hoper "True Skillz". 

5.351 Euro sind der Erlös aus dem Benefizkonzert am diesjährigen Muttertag. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wittlich Theresia Rodenkirch hatte bereits zum zweiten Mal eine Muttertagsmatinee mit den Wittlicher Künstlern Alexa Spielmann-Sips, Heinz Coen und Sebastian Langner veranstaltet. Jeweils eine Spende wurde an Roland Konrath-Pütz vom Kinder- und Familienhaus Sankt Paul und an Michaele Schneider vom Deutschen Kinderschutzbund Wittlich offiziell überreicht.

Wirtschafts-Woche-Wittlich 2012 ausgebucht!

8. Auflage erreicht neue Größenordnung
Früherer Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement als Eröffnungsredner

Die Wirtschafts-Woche-Wittlich (WWW) 2012 errreichte auch in ihrer 8. Auflage vom 21. bis 24. September wieder eine neue Größenordnung und war schnell ausgebucht. 

500 Gäste kann Bürgermeister Joachim Rodenkirch allein bei der offiziellen Eröffnung im Bungert-Eventzelt an der Röntgenstraße begrüßen. Sein besonderer Gruß gilt den „außergewöhnlichen Gästen“: Bundesminister a.D. Dr. Hans Friderichs und Professor Hermann Simon.
 

Der frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement hielt die Eröffnungsrede zum Thema „Zur wirtschaftlichen und politischen Lage in Deutschland und Europa -Wie geht es weiter?“ (Foto: Jan Mußweiler)

Die spätsommerlichen Temperaturen bescherten der Wirtschaftswoche Wittlich an die 80.000 Menschen, schätzt Fachbereichsleiter Kappes. In acht Messezelten und auf dem Außengelände präsentierten sich insgesamt 234 Aussteller mit Betrieben aus der gesamten Region. Hierbei sind fast alle Branchen vertreten. Die Messehallen beherbergen Gewerbe- und Industriebetriebe, Handwerker und Dienstleister. Auf dem Außengelände ist auch die Wittlicher Automobil Ausstellung zu finden. Neun Wittlicher Autohäuser präsentieren die aktuellen Modelle von insgesamt 13 verschiedenen Automarken. Bei der diesjährigen WAA sind über 200 Fahrzeuge ausgestellt.

Günter Thomas neuer Schiedsmann in Wittlich                                      

Schiedsmann Franz-Josef Klein für 15 Jahre Engagement geehrt

Ingrid Luther, Direktorin des Amtsgerichts Wittlich, hat Günter Thomas am 27. September zum neuen Schiedsmann für den Schiedsamtsbezirk Wittlich ernannt. Günter Thomas wird das Amt ab dem 5. Oktober wahrnehmen. Bis dahin ist Franz-Josef Klein noch Wittlichs Schiedsperson, der diese Aufgabe dann 15 Jahre lang wahrgenommen hat. Ausscheiden wird Klein wegen des Erreichens der Altersgrenze.

Schönes Augustwetter brachte die Wende
 
Das schöne Sommerwetter Ende Juli/Anfang August hat die Bilanz der Freibadsaison des Vitelliusbades gerettet. Alleine in der Woche vom 23. bis 29. Juli 2012 kamen 12.322 Besuchers ins Freibad. Im August waren es insgesamt 26.211 Menschen, die Erholung im Wasser und auf den Liegewiesen suchten. Die Gesamtzahl der Besucher der zu Ende gegangenen Freibadsaison liegt mit 63.785 deutlich über der Zahl des Vorjahres: 2011 hatten nur 49.638 Menschen den Weg ins Freibad gefunden, 2010 waren 70.676 Gäste gekommen.  (Foto: Lutz Lindemann).

Oktober 2012

Realistische Übung bei laufendem Hotelbetrieb
Jahresabschluss der Freiwilligen Feuerwehr Wittlich
79 Rettungskräfte im Einsatz

„Brand im Hotel Lindenhof“-Mit diesen Worten wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittlich zur diesjährigen Abschlussübung alarmiert. Unter den Augen zahlreicher interessierter Beobachter, darunter viele Hotelgäste, Bürgermeister Joachim Rodenkirch, den Ortsvorstehern der Stadtteile und Bürgern, wurden die eingeschlossenen „Gäste“ über tragbare Leitern und die beiden Drehleitern aus ihren Zimmern gerettet. Bei der Bergung einer querschnittsgelähmten Person kam auch ein Kran mit Trage zum Einsatz. Um die Einsatzkräfte mit ausreichend Löschwasser zu versorgen, wurde eine 550m lange Leitung entlang der Zufahrtstraße bis zum „Lindenhof“ gelegt. Insgesamt beteiligten sich 79 Rettungskräfte von Feuerwehr und Malteser Hilfsdienst an der Übung.

Limo statt Bier -Lesesommer-Kids feiern im Oktoberfestzelt           

Große Abschlussparty der Stadtbücherei Wittlich

Das Bungert-Oktoberfestzelt öffnete am 18. Oktober seine Pforten für die große Lesesommer-Abschlussparty 2012 der Stadtbücherei Wittlich und der Kreisergänzungsbücherei Bernkastel-Wittlich und füllte sich mit über 1.000 Kindern und Erwachsenen. Eingeladen waren alle 843 Teilnehmer, die den Lesesommer erfolgreich abgeschlossen, d.h. mindestens drei Bücher gelesen haben. Über die Hälfte der Kinder kam dann auch mit Freunden und Familien, um gemeinsam mit dem Team der Bücherei zu feiern.

November 2012

„Trans“ Gerhard Vormwald
Arbeiten mit Fotografie

Ausstellungeröffnung in der Galerie im Alten Rathaus

Fotoausstellungen haben in Wittlich eine lange Tradition und waren immer gut besuchte Publikumsmagnete. Nun zeigt das Kulturamt der Stadt Wittlich wieder Fotografien: Werke des Düsseldorfer Professors Gerhard Vormwald, einem der renommierten zeitgenössischen deutschen Fotografen, werden vom 4.November 2012 bis zum 3.Februar 2013 in der Galerie im Alten Rathaus gezeigt werden. Die Ausstellung zeigt schwerpunktmäßig Arbeiten Gerhard Vormwalds aus dem neuen Jahrtausend. Es handelt sich um „Hingucker“, die den Betrachter grundsätzlich verwirren und gleichzeitig positiv stimulieren. Ein Lächeln schleicht sich auf die Lippen, während der Verstand versucht, die Aufnahme zu entschlüsseln. Über 100 Besucher kamen zur Vernissage am 4. November ins Alte Rathaus.

2012 fotografierte Gerhard Vormwald mit seinem Blick für das Besondere diesen farbenfrohen Rastplatz im französischen Reims. Zu sehen ist das Bild auch in der Wittlicher Ausstellung, die noch bis 3. Februar 2013 im Alten Rathaus gezeigt wird (Foto: Gerhard Vormwald)

Stadtmarketing kooperiert mit „Wanderkino“ von Günther Sperlich

„Winterkino im Casino“ – so lautet der Titel der neuesten Idee von Stadtmarketing Wittlich e.V. . An fünf Terminen bietet der Verein vom 18. November bis 17. März jeweils am Nachmittag um 15 Uhr einen aktuellen Kinderfilm und um 19.30 Uhr einen „Eventfilm“ an. Ideengeber Karsten Mathar konnte dafür Günther Sperlich mit einem der letzten Deutschen „Wanderkinos“ gewinnen.

Wittlicher Weihnachtstage“ starten am 23. November
Kinderprogramm erweitert auf Mittwoch und Donnerstag –
Adventseinkauf bis 21 Uhr am 13. Dezember

In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Wittlich veranstaltet der Verein Stadtmarketing Wittlich e.V. vom 23. November bis
16. Dezember 2012 seine „Wittlicher  Weihnachtstage“ in der historischen Innenstadt. Ein Gewinnspiel des Wittlicher Einzelhandels ergänzt das diesjährige Angebot. Am 13. Dezember wird die Öffnungszeit der Geschäfte zum Adventseinkauf bis 21 Uhr verlängert! Neu sind zwei Kinder-Erlebnis- und Kinder-Mitmach-Tage am Mittwoch und Donnerstag.


Sankt Martin reitet durch Wittlich

Stimmungsvoller Martinszug trotz Schmuddelwetters      

Verlegung der Brezelausgabe hat sich bewährt

Die Idee, die Brezelverteilung in diesem Jahr räumlich zu verlegen, hat sich bewährt. Auch der gemeinsame Weg vom Martinsfeuer auf dem Parkplatz Oberstadt zum Alten Rathaus machte den Kindern viel Freude und der Gang in der kalten Luft förderte den Appetit auf die noch fast warmen Martinsbrezeln, die aus den Fenstern am „Alten Rathaus“ ausgegeben wurden.

Närrisches Treiben am verkaufsoffenen Sonntag in Wittlich

Verkaufsoffener Sonntag in Wittlich mit Sonnenschein: Die besten Voraussetzungen für eine fröhliche Eröffnung der Fastnachtssession 2012/ 2013. „Milliunen Laidt“ auf dem Wittlicher Marktplatz feierten zusammen mit den beiden Karnevalsvereinen Schääl-Saidt  und der Narrenzunft Rot-Weiß sowie dem Verein Stadtmarketing.

Ausgewogene Bebauung für den Parkplatz Karrstraße             

Vorstellung in der Stadtratssitzung am 15. November 2012

Mit neuen Ideen zur Bebauung des Parkplatzes Karrstraße überraschte Bürgermeister Joachim Rodenkirch die Stadtratsmitglieder in der Sitzung des Stadtrates. Architekt Thomas Russel-Koglin stellte die Planung vor: „Es geht uns bei dem Entwurf um eine gemäßigte Bebauung des Platzes, die jede Überdimensionierung vermeidet“.

Grünes Licht für Sanierung und Erweiterung der Kita Jahnplatz Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,25 Mio. Euro

Bei zwei Enthaltungen hat der Stadtrat der vorgestellten Sanierung und Erweiterung der Kindertagesstätte Jahnplatz zugestimmt. Das Bestandsgebäude soll moderat saniert und durch einen Neubau im hinteren Teil des Grundstücks ergänzt werden, welches mit den Altbauräumlichkeiten verbunden wird. Die Gesamtkosten belaufen sich auf geschätzte 3,25 Mio. Euro.

Im Computer schon fertig: die Erweiterung der Kita Jahnplatz (Computer-Animation: Architekturbüro Marco Hoffmann)

Wider das Vergessen                                                                     G

Gedenkfeier auf dem Friedhof Burgstraße

Am 18. November fand auf dem Friedhof Burgstraße die Gedenkveranstaltung der Stadt Wittlich zum Volkstrauertag statt. Vor dem von Hanns Scherl geschaffenen Ehrenmal wurden Kränze der Landesregierung, der Stadt Wittlich, der Bundeswehr und der beiden Kriegsgräberorganisationen  niedergelegt. In seiner Ansprache erinnerte Bürgermeister Joachim Rodenkirch an die Kämpfe der deutschen Wehrmacht vor genau 70 Jahren in Stalingrad und das unsägliche Leid, welches die beiden großen Kriege des letzten Jahrhunderts über Deutschland und die Welt gebracht haben. Auch wenn in Deutschland seit jetzt 67 Jahren Frieden herrsche, sei das Gedenken an die Millionen Tote der Kriege immer noch wichtig.  

Stadtwerke Wittlich mit „solider Vermögens- und Ertragslage“

Im Jahr 2011 haben die Stadtwerke mit ihren vier Betriebszweigen einen Jahresüberschuss von 608.243 Euro erwirtschaftet. Die Bilanzsumme der Werke beträgt 61,6 Mio. Euro. Die Prüfung der Jahresrechnung 2011 führte zu keinen Einwendungen. Einstimmig und ohne Diskussion stimmte der Stadtrat in seiner Sitzung am 15. November 2012 dem Jahresabschluss 2011 der Stadtwerke Wittlich zu. 
 

Dieses aktuelle Luftbild zeigt mit der strahlend weißen Dachfläche rechts den neuen Globus Baumarkt in Wittlich als neueste Ansiedlung im Wittlicher Konversionsgebiet. 2011 konnten die Stadtwerke 9601 Quadratmeter veräußern. (Foto: portaflug.de)

Ab 1. Januar 2013 wird Eintritt erhoben

Nach einer ausführlichen Diskussion hat der Kulturausschuss am 22. November 2012 der Einführung eines Eintrittspreises für die Galerie im Alten Rathaus zugestimmt. Ab 1. Januar 2013 kostet ein Ausstellungsbesuch für Erwachsene 3 Euro, Kinder und Jugendliche können wie bisher kostenlos die Galerie besuchen. Der Kulturausschuss ist damit einer Anregung aus den Konsolidierungsgesprächen zum städtischen Haushalt der letzten beiden Jahre gefolgt. Für Gruppenführungen wird künftig je Person ein Betrag von 5 Euro erhoben, hierin ist der Eintrittspreis enthalten.

Dezember 2012

Start der „Dezembergeschichten 2012“ in Wittlich“
Landesweite Vorleseaktion in Stadtbücherei vorgestellt


In der Stadtbücherei Wittlich wurde landesweit die neue Aktion „Dezembergeschichten 2012“ gestartet. Extra nach Wittlich gekommen waren auch der Autor der 13 Dezembergeschichten, TINO, und Jürgen Seefeldt, Standortleiter der Büchereistelle Koblenz des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz.

Zehn Trauungen bei den Wittlicher Hochzeitstagen 2012

Zehn Paare haben sich am 12. 12. 2012 das Ja-Wort im Wittlicher Rathaus gegeben. Die standesamtlichen Trauungen fanden das letzte Mal im Rahmen der schon traditionsreichen “Wittlicher Hochzeitstage” statt. Sie hatten erstmals am 2.2. 2002 stattgefunden. Ein Hintergrund war, Trauungen an einem leicht zu merkenden Datum anzubieten. Neben 2012 war das Jahr am
5.5. 2005 ähnlich gefragt, wo sich ebenfalls zehn Paare trauen ließen. Insgesamt wurden bei den Hochzeitertagen zwischen 2002 und 2012 damit 70 standesamtliche Trauungen vollzogen.

Verleihung am 15. Februar an besondere Person der Zeitgeschichte

Vor Weihnachten wird offiziell bekannt gegeben: Nach Bundespräsident Johannes Rau (posthum), der Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland Charlotte Knobloch und dem Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann wird am 15. Februar 2013 der Georg-Meistermann-Preis der Stiftung Stadt Wittlich an Bundesaußenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher verliehen. Die Laudatio wird Dr. Hans Friderichs halten, Ehrenvorsitzender der Stiftung Stadt Wittlich. 

Die Verleihung des Preises wird verbunden mit einem persönlichen Interview mit Hans-Dietrich Genscher im EVENTUM Wittlich, das Gundula Gause vom ZDF Heute-journal moderieren wird (Foto: Copyright ZDF/ Carmen Sauerbrei)

Wirtschaftsplan der Stadtwerke Wittlich beschlossen

Der vom Land eingeführte sogenannte Wasserpfennig führt dazu, dass die Stadtwerke Wittlich das Wassergeld erhöhen müssen. Das „Wasserentnahmeentgelt“ beträgt 6 Cent je Kubikmeter geförderter Wassermenge und ist von den Versorgungsunternehmen an das Land abzuführen. Der Stadtrat hat der vorgeschlagenen Erhöhung des Wassergeldes von 1,50 Euro auf 1,56 Euro zugestimmt. Ab 1. Januar 2013 kostet der Kubikmeter Frischwasser inklusive Mehrwertsteuer somit 1,669 Euro.

Ausgeglichenen Haushalt 2013 für die Stadt Wittlich verabschiedet

Zahlenwerk steht erneut unter dem Vorzeichen der Konsolidierung

Einstimmig hat der Stadtrat den Haushaltsplan der Stadt Wittlich für das Haushaltsjahr 2013 in seiner letzten Sitzung des Jahres 2012 verabschiedet. Kernaufgabe ist die Konsolidierung von Ergebnis- und Finanzhaushalt. Rechnerisch gilt der Haushalt als ausgeglichen. Hätte der Landkreis nicht einen Tag vor der Ratssitzung die Kreisumlage für 2013 auf 45,73 Prozent erhöht, wäre das Ausgabenminus um knapp 150.000 Euro im Ergebnishaushalt geringer ausgefallen.

Nicht nur Bürgermeister Joachim Rodenkirch hatte in seiner Haushaltsrede das Konnexitätsprinzip angemahnt nach dem Motto: Wer bestellt, muss auch bezahlen. Bei einer Fülle von Pflichtaufgaben, die zunehmend von Bund und Ländern auf die Kommunen verlagert würden, sei dies immer weniger gegeben. Wittlich muss daher eine Finanzierungslücke von 40 Prozent bewältigen./hg

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