Jahresrückblick 2011

Januar 2011

Mit Optimismus ins neue Jahr
Neujahrsempfang der Stadt Wittlich in der Synagoge

Als sichtbaren Ausdruck der Identifikation mit der Stadt wertet Bürgermeister Joachim Rodenkirch den gut besuchten Neujahrsempfang von rund 200 Bürgern in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge trotz winterlicher Straßenverhältnisse. Er freute sich über die allgemein festzustellende positive Grundstimmung in der Bevölkerung von Wittlich: „Dieser Umgang miteinander, dieser Respekt voreinander und dieser Optimismus ist der Treibstoff, der die Kraft und Dynamik unserer Stadt entfesselt und die Zukunft trägt.“ 
Zu dieser Grundstimmung passten auch die „einstimmigen und mutigen Beschlüsse“ des Stadtrates zur Großsporthalle und zum Neubau des Rathauses, deren Bau Rodenkirch als Meilensteine in der Stadtgeschichte bezeichnete. Als drittes Bauprojekt nennt er den Neubau der Kindertagesstätte im Konversionsgebiet, der von der Stiftung Stadt Wittlich errichtet werde. „So wird das Jahr 2011 ein Jahr der Spatenstiche und Grundsteinlegungen werden“.  
Die Stadt sei ein „grundsolider, überaus dynamischer Standort mit einer positiven Zukunftsperspektive“. In Wittlich gäbe es (im Gegensatz zum Finanzsektor mit seinen Fantasieprodukten) eine reale Wirtschaft, die sich messen lässt an „produzierten Pizzen, Reifen, Pumpen, Armaturen, Mischanlagen und geschlachteten Schweinen“.  Nach seiner Meinung sind die Wittlicher Unternehmen gut aufgestellt. Auch der Einzelhandel und die Innenstadtentwicklung hätten die Herausforderungen der Zukunft angenommen.  
  
Jubiläum in Dorf
 
In  Dorf wird Jubiläum gefeiert: Im kleinsten Wittlicher Stadtteil begehen mehr als 40 Gäste den 10. offiziellen Neujahrsempfang. 
  
Dauerregen und Tauwetter fordern Feuerwehr und Technisches Hilfswerk
 
Einen unruhigen Start ins zweite Januar-Wochenende haben die Feuerwehr Wittlich und der Ortsverband Wittlich des Technischen Hilfswerks. Einsetzendes Tauwetter im Zusammenspiel mit starken Regenfällen ließ die Lieser rund um Wittlich über die Ufer treten. Am Pegel Plein wurde der Alarmpegel von 2,10 Meter erreicht. Und der Pegel an der Brücke zum Parkplatz Zentrum (Rommelsbach) zeigte stolze 3,70 Meter. Nicht nur das Wiesengelände am alten Französischen Sportplatz und weiter Richtung Altrich sind überschwemmt. Zeitweise müssen Fußwege und Straßenabschnitte gesperrt werden, an der Lieserbrücke verkeilen sich bis zu acht Meter lange Baumstämme. 
 
Weniger Einwohner in Wittlich – Trend geht nach oben
 
Auch um die Stadt Wittlich macht die demografische Entwicklung keinen Bogen. Nach den aktuellen Einwohnerzahlen waren am 30. Juni 2010 in der Stadt 18.863 Personen gemeldet, 30 weniger als am 30. Juni des Vorjahres. Betrachtet man das letzte Jahrzehnt, dann ergibt sich aber immer noch ein Anstieg von 18.615 auf 18.863 Einwohner. 
Eine durchaus positive Bilanz zeichnet sich für Juni 2011 ab: Wittlich schafft wieder den Sprung über die Zahl von 19.000 Einwohnern!
 
Große Pläne für St. Paul
 
Die Immobiliengesellschaft St. Paul präsentiert am 18. Januar 2011 in der Autobahnkirche ihre Ideen zur Weiterentwicklung des „Mehrgenerationenparks St. Paul“. Herausragendes Projekt ist der geplante Bau einer Klinik mit 120 Betten für traditionelle chinesische Medizin (TCM). Die TCM-Klinik soll auf dem Grundstück links neben dem an die Autobahnkirche angrenzenden Waldstück errichtet werden. 
Der Planentwurf für den zweiten Bauabschnitt sieht insgesamt rund 10 Hektar Nettobauland vor. Anschließend an die Bebauung unmittelbar um das ehemalige Missionshaus wünscht der Investor sich eine Wohnbebauung. In dem als „Mehrgenerationenpark“ bezeichneten Projekt könnten auf der grünen Wiese fast 80 Baustellen für Ein- und Mehrfamilienhäuser entstehen. Dort sollen neue Formen des generationsübergreifenden Zusammenlebens in zukunftsweisenden Wohn-, Lebens- und Arbeitsprojekten erprobt und verwirklicht werden. 
  
Stadtrat beginnt mit Betriebsbesichtigungen
 
Gut durch die Wirtschaftskrise ist die Firma Benninghoven in der Wittlicher Otto-Hahn-Straße gekommen. Das wird zum Auftakt einer Serie von geplanten Betriebsbesichtigungen am 25. Januar durch den Wittlicher Stadtrat deutlich. Besichtigt wird vom Stadtrat auch das Verbundkrankenhaus. 

Februar 2011
 
Georg Meistermann in Wittlich „auf neuen Wegen“
Jubiläums- und Dauerausstellung werden neu konzipiert
 
Einstimmig hat der Kulturausschuss am 1. Februar 2011 die Weichen für die weitere Präsenz des Künstlers Georg Meistermann in der Galerie im Alten Rathaus gestellt. Ab Herbst dieses Jahres wird es eine Jubiläumsausstellung anlässlich des 100. Geburtstages von Georg Meistermann geben. Außerdem wird die Dauerausstellung im Erdgeschoss des Alten Rathauses neu konzipiert. Beauftragt mit der Konzeption wurde die Kunsthistorikerin Dr. Caroline Theresia Real.  
 

Sammlerführungen mit Dr. Ernst J. Fischer
 
Sehr erfolgreich starten die Sammlerführungen von Dr. Ernst J. Fischer im Februar als Begleitprogramm zu „seiner“ Ausstellung „Der Glanz peruanischer Hochkulturen“. Er hat die Sammlung in Jahrzehnten zusammen getragen und zeigt im Alten Rathaus über 300 Plastiken und Textilien aus dem alten Peru. Über 2500 Besucher werden sie sehen (Archiv-Foto: Hanns-Wilhelm Grobe).

Bürgermeister Rodenkirch und Landrätin Beate Läsch-Weber beim offiziellen Spatenstich mit einer Computer-Simulation der neuen Wittlicher Großsporthalle (Archiv-Foto: Hanns-Wilhelm Grobe)

Eine „Superlative für die Region“
Großsporthalle geht nach vierjähriger Planungsphase in Bau

 
Mit drei einstimmigen Beschlüssen hat der Stadtrat am 16. November 2010 endgültig den Weg frei gemacht für den schnellen Baubeginn der neuen Großsporthalle mit Mehrzwecknutzung. Am 9. Februar konnten Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Landrätin Beate Läsch-Weber dafür symbolisch den ersten Spatenstich gemeinsam mit Architekt Joachim Rind vornehmen. Das gemeinsam von Stadt und Landkreis entwickelte Hallenkonzept deckt sowohl die Bedürfnisse des Schul- und Vereinssports als auch einer multifunktionalen Veranstaltungshalle ab. Fertigstellung soll Mitte 2012 sein.  
 
 
 

230 Einsätze im Jahr 2010
Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr Wittlich
 
 
Zu 230 Einsätzen rücken die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wittlich im Jahr 2010 aus. Das ist eine Zunahme von 52 Einsätzen im Vergleich zum Jahr 2009. Besonderen Anteil daran hatte das Sturmtief Xynthia im Februar 2010. Alleine am 28. Februar 2010 bewältigten die Wehrleute 60 Einsätze innerhalb von acht Stunden. Nach wie vor auf einem hohen Niveau halten sich Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen. 21 Mal rücken die Wehrleute auf Grund von Fehlfunktionen oder Bedienfehler aus. Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen erhalten Manfred Weisenfeld und Alexander Becht  
  
Älteste Bürgerin der Stadt Wittlich und des Landkreises Bernkastel-Wittlich
 
105 Jahre alt wird am 15. Februar die älteste Bürgerin der Stadt Wittlich und des Landkreises Bernkastel-Wittlich Josefine Meyer. Sie verbringt ihren Lebensabend seit einigen Jahren im Altenheim St. Wendelini. 
Bundeskanzlerin erstmals in Wittlich
1000 Zuhörer im Atrium beim Wahlkampfauftakt der CDU für Rheinland-Pfalz
 
Erstmals als Bundeskanzlerin hat Dr. Angela Merkel am 16. Februar Wittlich einen offiziellen Besuch abgestattet

Als CDU-Parteivorsitzende eröffnet sie im Atrium den Landtagswahlkampf für die CDU. Weitere Politgrößen von SPD, FDP und Grünen folgen bis zu den Landtagswahlen Mitte März. 
 
 
 

März 2011

Wittlich Kreiau!
 
Auch in diesem Jahr ist das Rathaus von Weiberdonnerstag bis Aschermittwoch fest in der Hand der Möhnen und der närrischen Jecken. Hunderte verfolgen die Rathauserstürmung um 11.11 Uhr, bei dem erstmals ein Möhnenorden verliehen wird. Einer der weiteren Höhepunkte ist neben Kappensitzungen auch der 28. Wittlicher Fastnachtsumzug durch die Stadt. 
 
Briefwahl beliebter denn je
 
Bei den Landtags- und Landratswahlen nutzen die Wittlicher verstärkt die Briefwahl (rund 2110 mal beantragt) Für die Landtagswahl sind im Stadtgebiet 13446 Bürger wahlberechtigt. Die Stimme für den nächsten Landrat können 13885 Personen abgeben. Mit 59,6 Prozent wird Gregor Eibes im ersten Wahlgang zum neuen Landrat des Kreises Bernkastel-Wittlich gewählt. Die langjährige Amtsinhaberin Beate Läsch-Weber übernimmt eine Führungsaufgabe beim Sparkassenverband. 
 
April 2011
   
Großes Interesse am ersten Kulturforum

 
Hervorragend besucht ist das erste Kulturforum in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge. Rund 80 Kulturschaffende aus Vereinen und Verbänden, Veranstalter, Multiplikatoren und Hoteliers kommen zusammen, um konstruktive Vorschläge für eine perspektivische Neuausrichtung der Kulturarbeit in der Stadt und den Stadtteilen zu diskutieren. Unter ihnen ist auch Hermann Lewen, Intendant und Geschäftsführer des Mosel-Musikfestivals und die aus Wittlich stammende ARD-Tatort-Ermittlerin Barbara Philipp.  
 
Goodyear Dunlop investiert in Wittlich 3,7 Mio. Euro 
in Premium-Runderneuerung für Lkw-Reifen

 
Goodyear Dunlop, einer der führenden Reifenhersteller in Europa, stellt in Wittlich eine Premium-Werkserneuerung für Lkw-Reifen vor. Ingesamt investiert das Unternehmen 3,7 Millionen Euro in den Aufbau der Heißrunderneuerung, es werden 60 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Investition in die neue Anlage für die konzerneigene Runderneuerung von Lkw-Reifen ist Teil der Wachstumsstrategie des Konzerns. 
 
„St. Paul“ beherrscht Einwohnerversammlung 2011
 
Der entstehende Gesundheits- und Mehrgenerationenpark rund um das ehemalige Missionshaus St. Paul in Wengerohr ist ein Schwerpunkt bei der diesjährigen Einwohnerversammlung. Die geäußerten Anregungen und Bedenken sind laut Bürgermeister Joachim Rodenkirch wichtige Grundlage für weitere Beratungen im Bau- und Verkehrsausschuss sowie für die abschließende Beratung und Entscheidung in der Stadtratsitzung am 14. April.  
 
Aktion „Wald in der Stadt“ zwei Wochen lang in Wittlich
 
Auf dem Marktplatz wird die Aktion „Wald in der Stadt eröffnet“. Äußeres sichtbares Zeichen: drei Sitzbänke aus je fünf Meter langen Douglasienstämmen. Zwei Wochen lang sind sie zusätzliches Sitz-Mobiliar auf dem Wittlicher Marktplatz. Gebunden ist allein in diesen drei Holzblöcken die Menge von 2,1 Tonnen Kohlendioxid. Wittlich ist 2011 einer von 500 Aktionstandorten in Rheinland-Pfalz, in denen im Rahmen des Internationalen Jahr der Wälder 2011 auch regional auf die Bedeutung des Waldes für das Weltklima sensibilisiert werden soll. Allein die Stadt Wittlich verfügt über rund 1200 Hektar Waldfläche. 
 
„Wohneigentum für Generationen“ 
Weilersiedlung beispielhaft auf der Bundesgartenschau Koblenz präsentiert

 
Rund zwei Jahre wurde die Weilersiedlung in Wittlich im Rahmen des Forschungsprojekts “Wohneigentum für Generationen. Siedlungen zukunftsfähig gestalten und entwickeln“ von der Technischen Universität Kaiserslautern und der rheinland-pfälzischen Energieagentur (EOR) untersucht. Das Projekt untersucht eine besondere Art von Eigenheimsiedlungen in Stadtrandlage, nämlich Eigentümer- und Siedlergemeinschaften. Die Weilersiedlung wurde Ende der 1930er und Anfang der 1940er Jahre gemeinsam von den Siedlern mit einem hohen Eigenleistungsanteil errichtet. Die Ergebnisse werden auf der Bundesgartenschau in Koblenz vorgestellt. 
 
Breite Zustimmung für den Weiterbau von B 50 neu und dem Hochmosel-Übergang
 
Große Einmütigkeit bei der Fortführung und Fertigstellung von Hochmosel-Übergang und der B 50 neu bis 2016: In einem Pressegespräch haben die Landkreise Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Trier-Saarburg sowie die Stadt Wittlich, die Verbandsgemeinde Wittlich-Land und Platten den sofortigen und uneingeschränkten Weiterbau des bundesweit und international bedeutenden Verkehrs-Infrastrukturprojektes gefordert. Das Projekt dürfe kein Spielball in den Koalitionsverhandlungen von Rot-Grün in Mainz sein.
 
 

250 Besucher lassen sich zum Auftakt in der vollbesetzten Synagoge von Milan Sladek begeistern Foto: Archiv)

Mai 2011
   
Wittlicher Kulturtage 2011 – geballte Kunst in 15 Veranstaltungen
Auftakt am 6. Mai mit Pantomime Milan Sladek

 
Bereits zum 5. Mal finden die Wittlicher Kulturtage 2011 statt. Neu sind in diesem Jahr die beiden Blöcke im Frühjahr und im Herbst, die Öffnung für weitere Kunstsparten wie den Tanz, das Musical und das Kabarett, die ganz klare Ausweitung des Programms auf die Interessen von jungen Menschen und die Erweiterung der Teilnehmer auf elf Kooperationspartner.  
 
 
 

Frank Bender vom Kampfmittelräumdienst hält den erfolgreich ausgebauten Zünder der Splitterbombe in seiner rechten Hand, links einen Musterzünder. Einen Eindruck verschaffte sich nach der erfolgreichen Entschärfung an Karfreitag auch Bürgermeister Joachim Rodenkirch in der Baugrube der neuen Großsporthalle (Archiv-Foto: Werner Pelm

100-Kilo-Splitterbombe in der Baugrube der neuen Großsporthalle 
 
Glimpflich verläuft die Entschärfung einer amerikanischen Splitterbombe aus dem Zweiten Weltkrieg an Karfreitag in der Baugrube der neuen Wittlicher Großsporthalle. Die 100-Kilo-Bombe war an Gründonnerstag entdeckt worden, nur 25 Stunden später ist sie entschärft und problemlos abtransportiert. 350 Bürger müssen für den Zeitraum der Entschärfung ihre Wohnungen und Häuser verlassen.
 

Stadt Wittlich führt Hundebestandsaufnahme durch

Ab Mitte Mai 2011 führt die Stadt Wittlich eine Hundebestandsaufnahme durch.  
 
Rundwanderweg um Lüxem eröffnet
 
Im Rahmen des traditionellen SVL-Familienwandertages am 1. Mai wird der neue zehn Kilometer lange Rundwanderweg um Lüxem eröffnet.  Er führt an sehenswerten Punkten rund um Lüxem vorbei. 
 
15. Wittlicher Maifest
 
Das 15. Wittlicher Maifest eröffnet das erste Festwochenende unter freiem Himmel und bietet mit Musik, Sport und Kinderflohmarkt vom 13. bis 15. Mai ein attraktives Programm. 
  
Neues im Sportpark Wittlich
 
Mit einem „Tag der offenen Tür“ und freiem Eintritt öffnet am 14. Mai der umfassend sanierte Minigolfplatz im Sportzentrum Wittlich. Eine Platzordnung regelt künftig auch das sportlich-faire Miteinander. Badegäste erhalten Vergünstigungen fürs Minigolfen. - Das Vitelliusbad startet bei stabilen Eintrittspreisen in die Freibadsaison. Eine neue Treppe ermöglicht den bequemeren Einstieg ins Schwimmerbecken. 
 
Webcam verfolgt Bauarbeiten der Großsporthalle
 
Über die städtische Internetseite www.wittlich.de kann der Baufortschritt der neuen Großsporthalle zwischen Stadthaus und Cusanus-Gymnasium per Webcam verfolgt werden. Durch den zügigen Baufortschritt wurde sie inzwischen auf die 3. Etage des Stadthauses verlegt, um auch einen Blick in die Baugrube zu ermöglichen. 
  
Wittlich empfängt die Sportler des Jahres 2010
67 Aktive mit Urkunde und Präsent im Alten Rathaus geehrt
 
Auf großes Interesse stößt die Sportlerehrung 2011 der Stadt Wittlich im großen Sitzungssaal des Alten Rathauses. 67 herausragende Sportler waren von neun Vereinen dafür nominiert worden. Bürgermeister Joachim Rodenkirch verleiht an die erschienenen Nominierten neben einer Urkunde ein weiteres Präsent: einen hochwertigen Schreibstift mit der Gravur „Sportlerehrung 2011“. 
 
 
 

 

Das Gruppenfoto zeigt die ausgezeichneten Sportler des Jahres 2010 vor dem Alten Rathaus Wittlich (Archiv-Foto: Hanns-Wilhelm Grobe)
Mit einem lachenden und weinenden Auge scheidet Amtsgerichtsdirektor Peter Sauer (Mitte) mit Ablauf des Monats Mai aus dem Vorstand der Stiftung Stadt Wittlich aus. Seine Nachfolgerin Ingrid Luther (rechts) nimmt ab 1. Juni 2011 das Ehrenamt wahr und freut sich auf ihre neuen Aufgaben. Im Rahmen einer Vorstandssitzung der Stiftung Vorstandsvorsitzender Joachim Rodenkirch, Vorstandsmitglied Heinrich Reis und Geschäftsführerin Simone Röhr ihren langjährigen Vorstand und dankten Peter Sauer für sein großes Engagement in der Stiftungsarbeit und hießen seine Nachfolgerin herzlich willkommen. Archiv-Foto: Thomas Steinmetz

Wechsel im Vorstand der Stiftung Stadt Wittlich
Ingrid Luther löst Peter Sauer nach 20 Jahren ab

 
Peter Sauer, Direktor des Amtsgerichts Wittlich, scheidet mit Ablauf des 31. Mai 2011 nach 20 Jahren aus dem Vorstand der Stiftung Stadt Wittlich aus. Seine Nachfolgerin Ingrid Luther übernimmt ab 1. Juni 2011 das Ehrenamt von Peter Sauer. 
 
 
 

Licht und Schatten für Wengerohrer Bauprojekte
 
Der für 2011 beabsichtigte Neubau des Jugend- und Bürgerhauses Wengerohr kann nicht begonnen werden, da die erforderlichen Landeszuschüsse nicht bewilligt wurden. Lichtblick für den Stadtteil: der Umbau des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses ist möglich und wurde auch vom Rat einstimmig angenommen. 
  
Erstes Richtfest im neuen „St. Paul“
Projekte des ersten Bauabschnitts nehmen konkrete Formen an

 
Doppelten Grund zum Feiern gibt es auf dem Gelände des ehemaligen Missionshauses St. Paul. Offiziell konnte das bereits bezogene Kinder- und Familienhaus eröffnet und eingesegnet werden. Außerdem wird Richtfest für den Rohbau der Seniorenresidenz gefeiert.
 
Besuch aus den Partnerstädten
Delegationen aus Boxtel, Brunoy und Wellingborough zu Gast in Wittlich
 
Bürgermeister Joachim Rodenkirch hatte vom 20. bis 22. Mai zum diesjährigen Treffen der Partnerstädte nach Wittlich eingeladen. Gemeinsam mit Irmgard Sitter, der Vorsitzenden des Freundschaftskreises begrüßt der Bürgermeister die weit gereisten Gäste, darunter Bürgermeister Frank van Beers aus Boxtel, Beigeordnete Geneviève Finel aus Brunoy und Bürgermeisterin Lora Lawman aus Wellingborough jeweils mit einer kleinen Delegation. 
 

 

Das Bild zeigt von links: Bürgermeisterin Lora Lawman aus Wellingborough, Bürgermeister Joachim Rodenkirch, Beigeordneter Anton van Aerts aus Boxtel und Beigeordnete Geneviève Finel aus Brunoy (Foto: Werner Pelm)

Zweites Einzelhändler-Treffen in Synagoge 
 
So vielfältig und unterschiedlich das Angebot des Einzelhandels in der Wittlicher Innenstadt ist, so unterschiedlich positiv und negativ sind auch die Wahrnehmungen der eigenen Position, der realen oder erhofften Unterstützung durch Stadtverwaltung und Stadtmarketing und des eigenen Intereressenverbandes. Dies wird bei der zweiten Einzelhändler-Versammlung in der Synagoge deutlich. Die Außenwahrnehmung Wittlichs etwa durch Touristen fällt weit positiver aus als die der Einheimischen. Das fängt beim gepflegten baulichen Erscheinungsbild an und reicht bis zu einer Fülle von kostenlosen Parkplätzen, die konkurrierende Städte nicht anbieten können. 
  
Erlös aus Benefizkonzert überreicht
 
Rund 5200 Euro sind der Erlös aus dem Benefizkonzert am Muttertag in der Wittlicher Synagoge. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Theresia Rodenkirch hatte die Muttertagsmatinee am 8. Mai organisiert und dafür Alexa Spielmann-Sips, Heinz Coen und Sebastian Langner gewinnen können mit unvergesslichen Melodien aus dem Deutschen Tonfilm „Wir machen Musik“. 
 
Wittlich macht „mobil“ in Sachen Parken
 
Parkprobleme sind überall ähnlich: Anlieger, Kunden, Handel und Gewerbe mit Liefer- und Warenverkehr sowie Beschäftigte, pendelnde Schüler und Berufstätige konkurrieren um arbeits- und geschäftsnahen und möglichst kostenlosen Parkraum. Anhand von Beispielen anderer Städte hält Ivan Kosarev von der GIVT Berlin einen Impulsvortrag in der Synagoge. Ziele und Chancen einer Bewirtschaftung können laut Referent sein: die Wiederentdeckung der Innenstadt als Wohn- und Handelsstadt, weniger Verkehr und Abgase, ein besseres Miteinander von Fußgängern und Radfahrern, von parkenden Anwohnern, der Geschäftswelt mit Steigerung der Attraktivität für Kunden und Gäste sowie für parkende Arbeitnehmer, Einpendler und Auszubildende. 
 
Hauptbahnhof Wittlich wird modernisiert
 
4,6 Mio. Euro werden bis April 2013 in den Umbau und die Modernisierung des Hauptbahnhofs Wittlich investiert. Rund 2000 Schüler, Pendler, Gäste, Nah- und Fernreisende werden täglich am ehemaligen Bahnhof Wengerohr gezählt. 
 
Kreisjugendfeuerwehrzeltlager 2011
zu Gast in Wittlich
 
Vom 26. Juni bis 3. Juli veranstaltet der Kreisjugendfeuerwehrverband Bernkastel-Wittlich e.V. das 16. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Wittlich. Am Sportplatz in Wengerohr schlugen rund 350 Jugendliche aus 29 Jugendfeuerwehren des Landkreises ihr Lager auf.

Juli 2011
 
Änderungen beim städtischen Kulturamt
 

Büchereileiterin Elke Scheid übernimmt zusätzliche Aufgabe
Ab dem 1. Juli übernimmt Diplom-Bibliothekarin Elke Scheid die Führungs- und Leitungsaufgaben des städtischen Kulturamtes. Elke Scheid  bleibt Leiterin der Stadtbücherei Wittlich.
 
Neue Heimat für heimische Mauer-Eidechsen

Gut angenommen wird von den umgesiedelten Mauereidechsen ihre neue Heimat am Mosel-Maare-Radweg. Erforderlich geworden war der Umzug durch den Abbruch der ehemaligen Betriebsgebäude von Merrem & Knötgen im Zusammenhang mit dem Neubau der Großsporthalle zwischen Radweg und dem ehemaligen Sportplatz der kreiseigenen Schulen.
 
In der neu errichteten Mauer aus Ziegelsteinen und Schiefergestein finden die Tiere auf knapp 45 Meter Länge Unterschlupf, Nahrung und Möglichkeiten zum Sonnen (Foto: Hanns-Wilhelm Grobe).
 

In der neu errichteten Mauer aus Ziegelsteinen und Schiefergestein finden die Tiere auf knapp 45 Meter Länge Unterschlupf, Nahrung und Möglichkeiten zum Sonnen (Foto: Hanns-Wilhelm Grobe)

Fünftägiges Kino–Open Air

Der Verein Stadtmarketing Wittlich präsentiert bis 3. Juli  in Zusammenarbeit mit dem Moselkino Bernkastel-Kues ein fünftägiges Kino–Open Air im Wittlicher Stadtpark. Die Besucher können sich auf die Bands „The Scones“, „Heimkino“und die Formation „Mindless“ im Vorprogramm freuen. 
 
Neuer Bewegungsparcours im Wittlicher Stadtpark
Kostenlose Sportmöglichkeit spricht alle Altersgruppen an

Sechs neue Sportgeräte aus witterungsbeständigem Edelstahl stehen im Stadtpark zur Verfügung. Ab sofort können Bauch, Beine aber auch Arm-  und Schultermuskulatur unter freiem Himmel trainiert werden. Möglich wurde die Investition von insgesamt fast 20.000 Euro durch die zahlreichen Spenden verschiedener Institutionen und Firmen.  
 

Der neue Bewegungsparcours im Stadtpark. Die Idee für dieses kostenfreie Sporterlebnis stammt von einem sportbegeisterten Wittlicher (Foto: Jan Mußweiler).
Die ausgeschachtete Baugrube für das neue Kindertagesstättengebäude (Foto: Werner Pelm).

August 2011

Kindertagesstätte Vitelliuspark
Bauprojekt am 1. August gestartet

Anfang August beginnen im Vitelliuspark die Bauarbeiten für die Errichtung der neuen Kindertagesstätte. In dem ehemaligen Kasernengelände entsteht eine hochmoderne Kindertagesstätte in Passivhaus-Standart. Die Baukosten betragen rund 1,6 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Anfang des kommenden Jahres geplant. Bauherr ist die Stiftung Stadt Wittlich, die Planung und Bauleitung obliegt dem Gebäude- und Liegenschaftsmanagement der Stadtverwaltung Wittlich 
 

Innenstadt-Entwicklungskonzept im Stadtrat

Öffentlich vorgestellt wird das Innenstadt-Entwicklungskonzept in der öffentlichen Stadtratssitzung. Die Erstellung des Innenstadt-Entwicklungskonzepts war mit Beschluss des Stadtrates am 13. November 2008 auf den Weg gebracht worden. Basis für die Ergebnisse und die Formulierung möglicher Ziele bildeten in den vergangenen Monaten unter anderem: 49 Infogespräche mit Eigentümern, die interaktive Bürgerbeteilung via Internet, eine Einwohnerversammlung, 81 Einzelhändlergespräche und die wissenschaftliche Begleitung mit einem Stadtspaziergang durch Studenten der Universität Kaiserslautern für das Untersuchungs- und Fördergebiet, das in der Innenstadt rund 8,7 Hektar Fläche umfasst. Rund 40 Bürger nehmen an der Präsentation teil. In sieben Themenfeldern werden Stärken, Chancen und Schwachpunkte herausgearbeitet. 

Imam Memet Yeni verabschiedet sich nach fünf Jahren aus Wittlich
Dankesworte beim Fastenbrechen

Ende August verlässt Imam Memet Yeni Wittlich nach fünf Jahren und kehrt in die Türkei zurück. Yeni verabschiedete sich beim gemeinsamen Fastenbrechen der Gemeinde offiziell und dankte im Beisein zahlreicher Ehrengäste für das gute Miteinander. Der neue Wittlicher Imam heißt Suleyman Özcan.
 
Drei Qualitäts-Wanderwege rund um Wittlich

Über gleich drei prämierte Wanderwege rund um Wittlich kann sich die Moseleifel Touristik in Wittlich freuen. Kritisch geprüft und für gut befunden wurden die „Wittlicher Säubrenner-Route“, die „Mühlenroute an Lieser & Salm“ sowie die „Meulenwaldroute“ durch den Deutschen Wanderverband (DWV). Sie gehören nun zu den „Qualitätswegen Wanderbares Deutschland“.
 
Im Kettenkarussell in luftiger Höhe über Wittlich
62. Säubrennerkirmes vom 19. bis 22. August in Wittlich

Auch die 62. Säubrennerkirmes bleibt die Attraktion für jährlich etwa hunderttausend Besucher aus Nah und Fern und ist gleichzeitig das Fest der Wittlicher. Auch mehr als 80 Schausteller und Händler machen die Säubrennerkirmes bei strahlendem Wetter wieder zu einem Publikums- und Besuchermagneten. 

Dieses Jahr erstmals auf der Säubrennerkirmes: Das 55 Meter hohe Kettenkarussell „Star Flyer“ (Foto: Thomas Steinmetz)

Beratungsgutscheine für 256 Eigentümer im Fördergebiet

Nachdem der Stadtrat in seiner Sitzung vom 16. August dem Innenstadtentwicklungskonzept einstimmig zugestimmt hat, kann die Stadt Fördermittel aus dem Programm „Aktive Stadtzentren“ auszahlen und eine kostenlose Beratung durch einen Architekten angeboten werden. Letzteres geschieht zusammen mit der Sparkasse Mittelmosel Eifel-Mosel-Hunsrück und der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eG Wittlich. Ein Eigentümer eines Objekts im Fördergebiet kann von dem Programm profitieren, indem die Sanierung oder Modernisierung seiner Immobilie – hierzu gehört auch die energetische Sanierung – 25 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal bis zu 80.000 Euro als Zuschuss bewilligt werden können. Auch dringend erforderliche Abbrucharbeiten sind grundsätzlich förderfähig.  
 

Bürgermeister Joachim Rodenkirch präsentiert mit den Vorstandsmitgliedern Edmund Schermann (Sparkasse Mittelmosel - Eifel Mosel Hunsrück) und Rudolf Schmitt (Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank Wittlich eG) symbolisch den Beratungsgutschein (Foto: Thomas Steinmetz)

September 2011
 
Herbstblock Wittlicher Kulturtage startet

Am 22. September startet der Herbstblock der Wittlicher Kulturtage mit insgesamt sechs Veranstaltungen. Das Haus der Jugend wird gleich zweimal den Rahmen für Veranstaltungen bieten. Unter dem Arbeitstitel „Poleat“ konnte das Jugendparlament Wittlich zusammen mit dem Haus der Jugend dort zum Beispiel als TopAct die Band „Project 54“ als eine von insgesamt vier Gruppen verpflichten. Auf dem Programm dort auch das Musical „Heute Abend: Lola Blau“. Anna Krämer und Joe Völker zeigten es zuvor auch schon in New York. Weitere Höhepunkte beispielhaft im Veranstaltungskalender des Septembers: die 101-Jahrfeier der Grundschule Bombogen oder das 2. Internationale Kinderfest im Rahmen der Interkulturellen Woche 2011.
 
Top-Redner zu Gast beim Unternehmerforum in der Wittlicher Synagoge

Herbert Hainer (adidas), Werner Kieser (Kieser Training) Andreas Land (Griesson-de Beukelaer) und Joachim Richter (Pfaff) stehen auf der Rednerliste des Unternehmerforums am 16. und 17.September 2011 in Wittlich. Auch in der sechsten Auflage des Forums ist es dem Trierer Inmit-Institut und der Schirmherrin Stiftung Stadt Wittlich wieder gelungen, ein Programm zusammenzustellen, das mit einer inspirierenden Mischung von Perspektiven und Persönlichkeiten überzeugt. 
 

 

Herbert Hainer (Mitte) erhält von Bürgermeister Joachim Rodenkirch und von dem Ehrenvorsitzendem Dr. Hans Friderichs einen besonderen „Ball“, eine Kugel aus Holz als Symbol der Nachhaltigkeit (Foto: Inmit)

Brot bringt „Kinderschutz in aller Munde“

Neue Wege bei der Finanzierung geht der Kreis- und Ortsverband Bernkastel-Wittlich des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) in der Großregion. Zum Weltkindertag stellt er das neue Brot „Unser Köstliches“ vor. Es wurde maßgeblich mit Unterstützung der Mühlenbäckerei Ambrosius aus Lüxem neu entwickelt und will gesunde Ernährung und „Kinderschutz in aller Munde“ bringen.

Oktober 2011
 
100. Geburtstag Georg Meistermann

Der 100. Geburtstag von Georg Meistermann ist Anlass für eine städtische Jubiläumsausstellung. „Meisterhafte Werkprozesse –Georg Meistermann zum 100,. Jubiläum. Der Bestand der Stiftung Stadt Wittlich“ öffnet am 3. Oktober in der Städtischen Galerie für Moderne Kunst im Alten Rathaus Wittlich. 
 

Zwei der drei monumentalen Leinwände des Triptychon (1940). V.l.n.r: Dr. Ursula Peters, Bürgermeister Joachim Rodenkirch mit Sohn Max, Elke Scheid und Restaurator Dimitri Bartashevich. (© Georg-Meistermann-Nachlassverwaltung Dr. J.M. Calleen/VG Bild-Kunst Bonn 2011; Foto: Jan Mußweiler)

Im Rahmen einer Diplom-Arbeit beginnt der Wittlicher FH-Student Dennis Dulla eine weit gestreute Kundenbefragung. Die Anregung stammte  aus der zweiten Einzelhändlerversammlung. Fragebögen sind nicht nur in der Wittlicher Rundschau und in benachbarten Amtsblättern abgedruckt und online abrufbar, sie liegen auch an zahlreichen Stellen in der Stadt selbst aus.
 

Großsporthalle im Zeitplan

Zügig voran geht der Bau der Großsporthalle. Der Stadtrat stimmt der Planung für die Platzgestaltung des 8.500 qm großen Umfelds zu. Landkreis und Stadt teilen sich die dafür ermittelten 1,2 Mio. Euro Baukosten.  
 

Großbaustelle „Großsporthalle“ (Foto: Thomas Steinmetz)

Oktoberfest 2011

Eines der Großereignisse neben der Wittlicher Säubrennerkirmes ist das Wittlicher Oktoberfest zwischen dem 7. und 31. Oktober. Bis zu 60.000 Gäste werden in Bungert´s Oktoberfestzelt erwartet. Aktiv stellen Veranstalter und die beteiligten Fachabteilungen der Stadt erstmals in einer Pressekonferenz die Vorbereitungen und Planungen für einen reibungslosen Ablauf der interessierten Medienöffentlichkeit im Stadthaus vor.
 
Innovationen in der Stadtbücherei
„e-books“ und „RFID-Etiketten“

Die Stadtbücherei Wittlich bietet im Rahmen des Verbunds von Bibliotheken in Kooperation mit dem Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz mit ihrem neuen Angebot der Onleihe (Abkürzung für Online-Ausleihe) auch digitale Medien für Mitglieder kostenlos zum Ausleihen an. Von zu Hause aus kann man gemütlich im Internet Bücher raussuchen, Probe Lesen und direkt und ganz einfach runterladen.
 
Als erste öffentliche Bücherei in Rheinland-Pfalz hat die Stadtbücherei Wittlich in den Herbstferien auch auf die Technologie RFID umgestellt. RFID steht für Radio-frequence Identification. Dahinter steht ein radiomagnetischer Code, den künftig alle 80.000 Bücher, CDs und DVDs der Stadtbücherei Wittlich tragen.
 
Der Abschluss des Wittlicher Lesesommers stellt landesweit einen neuen Rekord auf: 952 Teilnehmer, von denen 778 erfolgreich abschlossen und knapp 5.000 geführte Buchinterviews. 
 
Ehrenplakette in Gold für Rudolf Halffmann und Dr. Hans Friderichs
Stadt verleiht außergewöhnliche Auszeichnung erstmals seit 20 Jahren

Zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten werden Ende Oktober mit der Ehrenplakette der Stadt Wittlich in Gold geehrt: Pfarrer Rudolf Halffmann (70) und Dr. Hans Friderichs (80). Diese hohe von der Stadt Wittlich zu vergebende Auszeichnung wurde vor 38 Jahren gestiftet und das letzte Mal vor 20 Jahren verliehen. 
 

Gruppenfoto mit Laudatoren und Geehrten sowie den drei Beigeordneten und den fünf Fraktionsvorsitzenden des Wittlicher Stadtrats (Foto: Hanns-Wilhelm Grobe)

Passivhaus-Standard

Die Stadt hält daran fest, ein neues Rathaus neben der Verbandsgemeindeverwaltung Wittlich-Land zu bauen. Eine ernstzunehmende Alternative zu dieser Ratsentscheidung aus dem Jahre 2009 stellt der Ankauf des Stadthauses, in welchem die Stadtverwaltung seit 1996 untergebracht ist, nicht dar. Das über 15 Jahre alte Gebäude entspricht nicht mehr den Anforderungen, die heute an ein modernes Bürogebäude und seine technische und energetische Ausstattung gestellt werden. Hinzu kommt die starre Raumaufteilung im jetzigen Mietobjekt, welche die Einführung moderner Organisationsformen verhindert.
 
Personelles Großaufgebot bei Jahresabschlussübung der Feuerwehr
„Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person und auslaufende Betriebsstoffe“

Unter dieser Vorgabe startet die diesjährige gesamtstädtische Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wittlich. Schauplatz der Übung war das ehemalige Gelände der Firma Baustoffe Follmann in Wengerohr. An der Übung beteiligt waren alle Einheiten der Feuerwehr Wittlich sowie das Deutsche Rote Kreuz mit insgesamt 78 Personen.
 
Erfolgreiche erste Saison auf der sanierten Minigolfanlage der Stadt Wittlich

7.140 Besucher haben in der Zeit vom 14. Mai bis zum 31. Oktober 2011 den umfassend sanierten Minigolfplatz im Sportzentrum Wittlich besucht. Viele Familien mit ihren Kindern beweisen auf der 18 Bahnen-Anlage ihre Geschicklichkeit. Gut angenommen wird die Möglichkeit, dass Badegäste des Freibades vergünstigt spielen können und keinen erneuten Eintritt ins Bad zahlen müssen. 
 
 

Familienspaß auf der Wittlicher Minigolfanlage (Foto: Jan Mußweiler).

November 2011
 
Landesfeier für Rheinland-Pfalz am Volkstrauertag in Wittlich

Erstmals findet die landesweite Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Wittlich statt. Bewegender Auftakt ist die Niederlegung von sieben Kränzen vor dem Ehrenmal auf dem Friedhof Burgstraße. Ministerpräsident Kurt Beck spricht sich in der voll besetzten Markuskirche für ein dauerhaftes Ruherecht aller 100 gefallenen Soldaten der Bundeswehr auf deutschen Friedhöfen aus. Kritische Töne findet Beck zu Entwicklungen, Gedenktage wie den Volkstrauertag nicht mehr ausreichend zu respektieren. Er sei bedrückt, dass es immer wieder der behördlichen Anordnung bedürfe, um „allzu fröhlich geartete Festivitäten an solchen Tagen zu unterbinden“. 
 

Nicht nur gedrückte Stimmung: Ministerpräsident Kurt Beck trägt sich im St. Markus Haus in das goldene Buch der Stadt Wittlich ein (Foto: Thomas Steinmetz)

Weihnachtliches Wittlich mit Neuerungen

In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Wittlich veranstaltet der Verein Stadtmarketing Wittlich e.V. vom 25. November bis 18. Dezember 2011 seinen Weihnachtsmarkt in der historischen Innenstadt mit 35 zusätzlichen Einzelveranstaltungen. Als Ergänzung findet vom 1. bis 11. Dezember erstmals ein mittelalterlicher Kunsthandwerkermarkt auf dem Platz an der Lieser statt.
 
Martin Schmitz überlebte Auschwitz
Bewegender Gesprächsabend in der Synagoge Wittlich

Der Arbeitskreis „Jüdische Gemeinde Wittlich“, das Emil-Frank-Institut und das Kulturamt der Stadt Wittlich laden zu einem bewegenden Abend in die Kultur- und Tagungsstätte Synagoge in Wittlich ein. Martin Schmitz, einer der wenigen Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz aus unserer Region, berichtet über die schrecklichsten Jahre seines Lebens und die dunkelsten Jahre Deutschlands im 20.Jahrhundert.
 
Richtfest und Grundsteinlegung für die Kita Vitelliuspark

Passivhaus soll im Frühjahr mit vier Gruppen in Betrieb gehen
Knapp vier Monate nach dem Baubeginn kann Richtfest und Grundsteinlegung für die neue Kindertagesstätte (Kita) Vitelliuspark gefeiert werden. Sie liegt an der Römerstraße im ehemaligen Konversionsgebiet und ist fußläufig bequem von den Neubaugebieten und den bereits vorhandenen Wohngebieten zu erreichen. Erstmals als Bauherrin tritt dabei die Stiftung Stadt Wittlich auf. Sie errichtet und finanziert das Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 960 Quadratmetern im Rahmen einer Vermögensumschichtung und als Renditeobjekt. Die alleinige Betriebsträgerschaft übernimmt die Evangelische Erziehungshilfe Veldenz.
 Das Foto zeigt das Kita-Gebäude beim Richtfest nach nur dreieinhalb Monaten Bauzeit (Foto: Hanns-Wilhelm Grobe).

Das Foto zeigt das Kita-Gebäude beim Richtfest nach nur dreieinhalb Monaten Bauzeit (Foto: Hanns-Wilhelm Grobe)

Einwohnermeldeamt einmal im Monat „hinter Gittern“

Stadt Wittlich und Justizvollzugsanstalt beschreiten gemeinsam neuen Weg
Melde- und Passvorgänge direkt in der Justizvollzugsanstalt Wittlich (JVA) bearbeiten– das ermöglicht das „mobile Bürgeramt aus dem Koffer“. Dem Land ist dieses Modellprojekt bares Geld wert. Es übernahm die Anschaffungskosten für die beiden Bürgeramtskoffer in Höhe von rund 6000 Euro komplett.
 
Zwei Wittlicher Weihnachtsbäume in Mainz

Die diesjährigen Weihnachtsbäume im rheinland-pfälzischen Landtag und im Abgeordnetenhaus kommen aus dem Wittlicher Stadtwald. Gemeinsam mit KiTa-Leiterin Erni Schaaf-Peitz wurden die Bäume von Kindern der Kindertagesstätte Neuerburg geschmückt. Der Baumschmuck war in liebevoller Kleinarbeit von den 107 Kindern der KiTa selbst hergestellt worden. 

In ersten Tagen haben in dem ungewöhnlich großen „Verteilerkreis“ „Geisterfahrer“ für Unruhe gesorgt, da manche Verkehrsteilnehmer offenbar ihrem Navigationsgerät mehr vertrauen als der gültigen Beschilderung (Foto. Thomas Steinmetz)

Dezember 2011

Umgehung Wengerohr freigegeben

Fünf Kilometer langes Teilstück soll Ortskern von Durchgangsverkehr entlasten
Nach fünf Jahren Bauzeit wird die Umgehung Wengerohr (L 52 und L 53) offiziell für den Verkehr freigegeben. Vor allem die Wengerohrer Bürger erhoffen sich durch die Fertigstellung eine wesentliche Entlastung von Lärm und Abgasen im Ortskern. In Spitzenzeiten wurden dort täglich mehr als 16.000 Fahrzeuge gezählt. Diese werden nun auf dem fünf Kilometer langen Teilstück über sieben Brücken und drei Kreisel an dem Wittlicher Stadtteil vorbei geführt. Die Baukosten betrugen rund 12 Millionen Euro. 

Kulturarbeit in Wittlich

Entwurf eines Konzepts zur Weiterentwicklung bis zum Jahr 2020
Das Kulturamt stellt dem Kulturausschuss das konzeptionelle Entwurfs-Papier „Kulturarbeit in Wittlich“ vor. Dieser Entwurf zur Weiterentwicklung der Wittlicher Kulturarbeit bis zum Jahr 2020 soll Anfang 2012 öffentlich präsentiert werden.  Das 37seitige Konzept ist für alle Interessierten digital auf der Internetseite der Stadt Wittlich einzusehen.
 
„Alte Posthalterei“ soll wieder hergestellt werden 
Vorstellung der Planung im Stadtrat

Der Wittlicher Marktplatz wird geprägt durch den imposanten Barockbau der Alten Posthalterei, der um 1750 als Station der Thurn- und Taxis’schen Postroute gebaut wurde. In einem ersten Bauabschnitt will der Eigentümer die Alte Posthalterei sanieren und wieder einer Nutzung zuführen. Die durch das Gebäude verlaufende Fußgängerpassage soll zurückgebaut und das Erdgeschoss wieder hergestellt werden. So kann der Haupteingang zum Marktplatz wieder als solcher genutzt werden. Angedacht ist, im Erdgeschoss eine Gastronomie unterzubringen und den Innenhof als Freisitz zu nutzen. In den beiden Obergeschossen sieht die Planung Ausstellungsflächen vor. Die drei Ebenen der Posthalterei werden zusätzlich über einen gläsernen Aufzug, der an der Rückwand des Gebäudes angebaut wird, erschlossen und so auch für behinderte Menschen zugänglich sein.

Mögliche Ansicht des Gesamtkomplexes auf dem Wittlicher Marktplatz. In der Mitte ist die Alte Posthalterei zu sehen (Grafik: Berdi Architekten, Bernkastel-Kues)
Nach oben