Jahresrückblick 2009

Januar 2009

Stadt Wittlich und Verbandsgemeinde Wittlich-Land bleiben erhalten
Minister Karl Peter Bruch zu Besuch in Wittlich

Bei seinem Besuch in Wittlich informiert Innenminister Karl Peter Bruch über den aktuellen Stand der Gebiets- und Verwaltungsreform. Er stellt Verbandsbürgermeister Christoph Holkenbrink und dem Ersten Beigeordneter Albert Klein den geplanten zukünftigen Zuschnitt der Gemeinden vor. Die entscheidende Aussage ist, dass weder die Verbandsgemeinde Wittlich-Land noch die Stadt Wittlich in ihrem Bestand als selbständige Kommunen in Frage gestellt werden. Beide Kommunen seien groß genug, um auch in Zukunft als eigenständige Gemeinden erhalten zu bleiben, so der Minister. Wegen der Größe der beiden Kommunen soll es keine Fusion geben. Karl Peter Bruch sieht aber eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Kommunen als sinnvoll und notwendig an. Die Einzelheiten einer solchen Kooperation müssen in einer Vereinbarung festgeschrieben werden. Dies sei Voraussetzung für eine finanzielle Unterstützung des Landes. Eine weitere Bedingung sei die Unterbringung der beiden Verwaltungen an einem gemeinsamen Standort, um so die erwarteten Synergieeffekte optimal nutzen zu können. 

 

Geschäftsinhaber und Bürger aus der Altstadt geben gemeinsam mit einem Stadtratsmitglied durch einen symbolischen Akt die Neustraße wieder für den Kfz-Verkehr frei (Foto: Thomas Steinmetz)

Februar 2009

Aufschwung für die Neustraße

Aus Fußgängerzone wird „verkehrsberuhigter Bereich“

Nach über 15 Jahren als Fußgängerzone wird am 9. Februar die Neustraße in einen „verkehrsberuhigten Bereich“ umgewandelt und aus ihrem „Dornröschenschlaf“ erweckt. Die Initiatoren versprechen sich von der Öffnung für den Fahrzeugverkehr eine bessere Erreichbarkeit der Innenstadt und damit die dringend erforderliche Belebung der Altstadt als Einzelhandelsstandort. Der Öffnung vorausgegangen war eine von zwei Geschäftsinhabern initiierte Unterschriftenaktion, bei der sich rund 1.400 Personen für eine Öffnung der Neustraße ausgesprochen hatten. Der Stadtrat stimmte in seiner Sitzung am 13. November 2008 dem Vorschlag, die Neustraße von „oben nach unten“ zu öffnen, mit einer deutlichen Mehrheit zu 
  
Neues Rathaus soll neben die Verbandsgemeinde
Wittlicher Stadtrat begrüßt Planungen des Landes

Wichtige Zeichen für die Zukunft der Stadtverwaltung und der Stadt Wittlich stellt der Stadtrat in seiner Sitzung am 10. Februar 2009. Ausdrücklich begrüßt der Stadtrat die klare Aussage des Innenministers zum Erhalt der Stadt Wittlich als selbständige Gemeinde. Auch die vom Land geforderte enge Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Wittlich-Land stößt auf breite Zustimmung. Der Stadtrat stimmte mit 22 Ja-Stimmen und einer Nein-Stimme für den Beschlussvorschlag, das neue Rathaus der Stadtverwaltung neben der Verbandsgemeindeverwaltung Wittlich-Land mit Fördermitteln des Landes zu bauen. 
 
Streitgespräche zur Kulturarbeit
Stelle des Kulturamtsleiters wird gestrichen

Im Rahmen der Beratung des Stellenplans beantragt FDP-Fraktionsvorsitzender Jörg Hosp die Streichung der Stelle des Kulturamtsleiters. Diesem Antrag stimmen die Mitglieder der FDP- und der CDU-Fraktion geschlossen zu; die drei Ratsmitglieder der Freien Wählergruppe enthalten sich der Stimme. Vor der Abstimmung verlassen die Ratsmitglieder der SPD und von „Bündnis 90/Die Grünen“ den Sitzungssaal. Die Stelle des Kulturamtsleiters wurde im Jahre 1999 vom Stadtrat genehmigt und am 1. Januar 2000 mit Dr. Justinus Maria Calleen besetzt.
 

 

Die Grundschule Bombogen ist ab dem Schuljahr 2009/2010 Ganztagsschule (Foto: Michael Schmitt)

März 2009

Neue Ganztagsschulen zum Schuljahr 2009/2010
Grundschule Bombogen wird Ganztagsschule

Die Grundschule Bombogen wird ab dem Schuljahr 2009/2010 Ganztagsschule in Angebotsform und kann dann an vier Tagen pro Woche jeweils von 8 bis 16 Uhr ein pädagogisches Angebot vorhalten. 55 Schulen im Land erhalten jetzt nach den verbindlichen Anmeldungen von Schülern für das kommende Schuljahr die Errichtungsgenehmigung als Ganztagsschulen in Angebotsform zum 1. August 2009. „Damit gibt es im Schuljahr 2009/2010 insgesamt 504 Ganztagsschulen, die durch das Landesprogramm zum Ausbau des Ganztagsschulangebots seit 2001 entstanden sind“, sagte Bildungsministerin Doris Ahnen, die im März 2009 in Mainz den aktuellen Ausbaustand der Ganztagsschulen vorstellte. 

Buchpräsentation in der Synagoge
Wittlicher Geschichte von 1800 bis 1945 in drei Teilbänden

Der dritte Band der Wittlicher Geschichte von Dr. Klaus Petry wird in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge vorgestellt. Das voluminöse Werk „Die Geschichte der Stadt vom beginnenden 19. Jahrhundert bis zur Zeitenwende am 10. März 1945“ ist die Fortsetzung des im Jahr 2002 erschienen zweiten Bandes der Stadtgeschichte. Mit den jetzt vorliegenden Bänden liegt erstmals eine durchgehende Darstellung der Geschichte der Stadt Wittlich von den Anfängen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor.
 

 

April 2009

Eifel-Kulturtage 2009
Anspruchsvolle Kultur vor Ort

Erstmals ist Wittlich Hauptaustragungsort der Eifel-Kulturtage. Bereits im dritten Jahr bereichert diese von Rainer Laupichler organisierte Veranstaltungsreihe die Kulturlandschaft in der Eifel und auch in Wittlich mit ihrem vielfältigen Programm aus Kabarett, Theater, Literatur, Bildende Kunst, Tanz und Musik. Die Eröffnungsveranstaltung des Festivals, das vom 11. April bis 5. Juli stattfindet, findet in der ausverkauften Kultur- und Tagungsstätte Synagoge statt.

Beim „Spatenstich“ bei Wahlholz (v.l.n.r.): Verkehrminister Wolfgang Tiefensee, Landrätin Beate Läsch-Weber, Ministerpräsident Kurt Beck und Edeltrud Bayer vom LBM Trier (Foto: Thomas Steinmetz)


Ein schöner Tag für die Region
Symbolischer Spatenstich B 50 neu

Hohe Politikprominenz aus Berlin und Mainz war am 27. April angereist, um in der Nähe von Wahlholz den symbolischen ersten Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt der B 50 neu durchzuführen. Auch wenn der mit einem Bagger geplante „Spatenstich“ nicht durchgeführt werden konnte, haben damit die Bauarbeiten für diese wichtige europäische Straßenverbindung offiziell begonnen. Wittlich wird nach Fertigstellung des viele Jahre umstrittenen Hochmoselübergangs im Schnittpunkt zweier bedeutender Autobahnen liegen. Auf der Baustelle zwischen Platten und Wahlholz konnte Edeltrud Bayer, Leitende Baudirektorin des Landesbetriebes Mobilität Trier, neben Ministerpräsident Kurt Beck, dem Bundesminister für Verkehr Wolfgang Tiefensee und Staatsminister Hendrik Hering vom rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium zahlreiche Bundes- und Landtagsabgeordnete begrüßen. 
  
 

Bürgermeister Ralf Bußmer nicht mehr im Amt
Ab 1. Mai aus gesundheitlichen Gründen im Ruhestand

Nach 32 Jahren im öffentlichen Dienst, davon siebeneinhalb Jahre als Bürgermeister der Stadt Wittlich, wird Bürgermeister Ralf Bußmer aufgrund seines Gesundheitszustandes am 24. April 2009 vom Ersten Beigeordneten Albert Klein in den Ruhestand versetzt. Die Versetzung wird zum 1. Mai 2009 wirksam. Klein bedauerte die jetzt notwendige Versetzung in den Ruhestand und wünschte dem Bürgermeister alles Gute. Ralf Bußmer: „Ein Teil meines Herzens wird immer in Wittlich bleiben; ich wünsche unserer Stadt und den Bürgern alles Gute! Es war mir eine große Ehre, Ihnen gedient zu haben!“.

Mai 2009

Wittlicher Kulturtage 2009

Traditionelles und Neues in einem abwechslungsreichen Programmkalender
In der vierten Auflage präsentieren sich die Wittlicher Kulturtage 2009 mit einem auf Musik und Sprache konzentrierten Programm vom 14. bis zum 24. Mai 2009 in Wittlich. Gemeinnützige und öffentliche Kulturträger haben zusammen mit dem Verein Stadtmarketing Wittlich ein spannendes Programm auf die Beine gestellt, das mit seinen Veranstaltungen in die Region ausstrahlt und das Publikum auf ganz verschiedenen Ebenen anspricht. Unter dem Titel „Klänge“ findet sich ein facettenreiches Angebot: Wittlicher Künstler neben etablierten Jazz- und Klassik-Musikern, virtuose Stimmkunst neben Orgel- und Weltmusik.

Gruppenfoto nach erfolgter Übergabe des DFB-Mini-Spielfelds: Kreisvorsitzender des Spielkreises Mosel Walter Kirsten, Schulleiterin Maria Maas, Sandra Minnert, Jugendbildungsbeauftragter des Fußballverbands Rheinland Alois Stroh, Spielausschussvorsitzender Herbert Kommer und Erster Beigeordneter Albert Klein (Foto: Thomas Steinmetz)


Zweifache Weltmeisterin zu Gast
DFB-Mini-Spielfeld an der Georg-Meistermann-Grundschule eröffnet

Mit einem großen Fest feiert die Stadt Wittlich die offizielle Übergabe des DFB-Mini-Spielfeldes durch den Deutschen Fußballbund (DFB). Unter dem Motto „Integration, Fußball verbindet die Welt“ wird die Einweihung durch ein ganztägiges Fußballfest umrahmt, an dem neben der Georg-Meistermann-Grundschule die Grundschule Friedrichstraße, die Kindertagesstätten Bombogen, Jahnplatz, Neuerburg und Talweg, der DFB-Stützpunkt sowie die Wittlicher Fußballvereine teilnehmen. Stargast bei den Festlichkeiten ist die 147-fache Nationalspielerin, zweifache Weltmeisterin, vierfache Europameisterin und zweimalige Olympia-Bronzemedaillengewinnerin Sandra Minnert. 
  
 

Juni 2009

Eindeutiges Votum für Joachim Rodenkirch
Neuer Bürgermeister mit 59,4 Prozent gewählt

Bei der Urwahl des Bürgermeisters der Stadt Wittlich hat sich Joachim Rodenkirch mit einem klaren Ergebnis gegenüber seinen fünf Mitbewerbern durchgesetzt: Er erhielt 59,4 Prozent der Stimmen und damit die erforderliche Mehrheit von über 50 Prozent. Der von der CDU nominierte und von der FDP unterstützte parteilose Rodenkirch kann damit mit einem eindeutigen Vertrauensbeweis der Wähler sein Amt als Bürgermeister antreten. Die Wahlzeit beträgt acht Jahre.

Beim Unterzeichnen der Dankurkunden (v.l.n.r.) Erster Beigeordneter Albert Klein, Bürgermeister Laurent Béteille und Bürgermeister Frank van Beers (Foto: Thomas Steinmetz)


Grenzenlose Freundschaften
Jubiläumsfest mit den Partnerstädten Boxtel und Brunoy

Das Wochenende 19. bis 21. Juni 2009 in Wittlich steht ganz im Zeichen von Festlichkeiten. Die Stadt Wittlich blickt auf eine 50-jährige Städtepartnerschaft mit Boxtel in den Niederlanden und auf eine 30-jährige Städtepartnerschaft mit Brunoy in Frankreich zurück und feiert dies gebührend im Rahmen des Wittlicher Altstadtfestes.

  
 

Das große Finale in Wittlich
Eifel-Kulturtage 2009

Zum Abschluss der diesjährigen Eifel-Kulturtage gibt es in Wittlich noch einmal einen bunten Kulturreigen. An zwei Tagen geht die Veranstaltungsreihe mit einem abwechslungsreichen Programm zu Ende. Eigens für diesen Zweck wird auf dem Bouleplatz im Wittlicher Stadtpark ein Zirkuszelt aufgebaut. Nur einer von vielen Höhepunkten der Eifel-Kulturtage: Ben Beckers Glanzleistung mit der Geschichte des Franz Biberkopf aus „Berlin Alexanderplatz“ im Atrium des Cusanus Gymnasiums.

Jörg Hosp bei seiner Vereidigung als Beigeordneter der Stadt Wittlich mit Bürgermeister Rodenkirch (Foto: Jan Mußweiler)

Joachim Rodenkirch neuer Bürgermeister
Feierliche Amtseinführung in der Synagoge

In der vollbesetzten Kultur- und Tagungsstätte Synagoge wird am 2. Juli 2009 der neue Bürgermeister in sein Amt eingeführt. Joachim Rodenkirch lenkt als Bürgermeister in den kommenden acht Jahren die Geschicke der Stadt Wittlich. Die Ernennung erfolgt durch den Ersten Beigeordneten Albert Klein. In seiner ersten Amtshandlung ernennt der Bürgermeister anschließend die vom Stadtrat gewählten drei ehrenamtlichen Beigeordneten Albert Klein, Elfriede Marmann-Kunz und Jörg Hosp.
 
Stadtrat hat sich konstituiert
Jörg Hosp zum Beigeordneten gewählt

Keine Überraschungen gibt es in der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Stadtrates. Auch die Wahlen der Beigeordneten laufen problemlos ab. Erster Beigeordneter Albert Klein (CDU) und die Beigeordnete Elfriede Marmann-Kunz (SPD) werden in ihren Ämtern bestätigt. Zum weiteren Beigeordneten wird Jörg Hosp (FDP) gewählt, der Rudolf Bollonia (Bündnis 90/Die Grüne) ablöst. Der Wittlicher Stadtrat hat 32 Mitglieder und setzt sich aus fünf Fraktionen und einem Ratsmitglied der Linken zusammen. Die CDU stellt mit 13 Sitzen die stärkste Fraktion. Die SPD hat acht Sitze, die Grünen sind mit vier Sitzen im Rat vertreten. Je drei Ratsmitglieder kommen von der FDP und der Freien Wählergruppe.

Bürgermeister Joachim Rodenkirch (links) und Ortsvorsteher Reinhold Westhöfer beim Spatenstich für das neue Vereinshaus in Neuerburg (Foto: Thomas Steinmetz)

August 2009

Spatenstich für Neuerburger Vereinshaus

Am 10. August 2009 vollziehen Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Ortsvorsteher Reinhold Westhöfer den Spatenstich für das Neuerburger Vereinshaus. Das vorhandene Vereinshaus war stark sanierungsbedürftig. Den laufenden Unterhalt des Vereinshauses finanziert der Trägerverein „Bürgerhaus Neuerburg“, dem zur Zeit neun Vereine und fünf Privatpersonen angehören. Vereine, Gruppen und Bürger können den Saal anmieten.
Am 10. August 2009 vollziehen Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Ortsvorsteher Reinhold Westhöfer den Spatenstich für das Neuerburger Vereinshaus. Das vorhandene Vereinshaus war stark sanierungsbedürftig. Den laufenden Unterhalt des Vereinshauses finanziert der Trägerverein „Bürgerhaus Neuerburg“, dem zur Zeit neun Vereine und fünf Privatpersonen angehören. Vereine, Gruppen und Bürger können den Saal anmieten. 
 

Dr. Hans Friderichs bei der Pressekonferenz im Stadthaus (Foto: Thomas Steinmetz)

September 2009

Dr. Hans Friderichs als Kuratoriumsvorsitzender verabschiedet
18 Jahre ehrenamtlich für die Stiftung Stadt Wittlich tätig

Dr. Hans Friderichs war vom 9. Oktober 1991 bis 1. September 2009 Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Stadt Wittlich. In den 18 Jahren seiner ehrenamtlichen Tätigkeit stand er der Stiftung stets als wichtiger und kompetenter Berater hilfreich zur Seite. Als ehemaliger Bundeswirtschaftsminister ist Friderichs kein Unbekannter, er vertrat die Stiftung in der langen Zeit seiner Tätigkeit stets als vorbildlicher Repräsentant nach außen. Aufgrund seiner vielseitigen Kontakte zu Personen des öffentlichen Lebens hat Dr. Friderichs zahlreiche Projekte angestoßen, die für die Stiftung Stadt Wittlich von Bedeutung waren und sind. Unter seinem Vorsitz nimmt die Stiftung beispielsweise Schenkungen aus dem Nachlass von Professor Georg Meistermann an und unterstützt etwa die Forschung zur „Hexenverfolgung im Trierer Land“.

Hinter einer 5,5 Meter hohen Umfassungsmauer versteckt: Der Neubau des Haftgebäudes der Justizvollzugsanstalt Wittlich (Foto: Thomas Steinmetz)


Neubau der Justizvollzugsanstalt fertig gestellt
Ministerpräsident Kurt Beck zu Gast

Nach vierjähriger Bauzeit wird am 11. September 2009 das neue Haftgebäude und ein neues Krankenhaus der Justizvollzugsanstalt Wittlich eingeweiht. Zur Fertigstellung des größten Bauprojektes des Landesbetriebes Liegenschafts- und Baubetreuung kommen Ministerpräsident Kurt Beck und Justizminister Dr. Heinz Georg Bamberger nach Wittlich. Gelobt wird die problemlose Zusammenarbeit mit der Stadt Wittlich und die Selbstverständlichkeit, mit der dieses große Bauprojekt von der Bevölkerung akzeptiert wurde. Mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnittes wird das größte Justizprojekt des Landes abgeschlossen. Verbaut werden 72 Mio. Euro, neu errichtet 655 Haftplätze und ein Krankenhaus mit 45 Betten. 

224 Aussteller bei der "WWW" 2009 begeistern über 65.000 Besucher (Foto: Thomas Steinmetz)


Wirtschafts-Woche-Wittlich weiter auf Erfolgskurs

Die Gewerbe- und Industrieausstellung „Wirtschafts-Woche-Wittlich“ (WWW) erreicht in ihrer siebten Auflage vom 18. bis 21. September 2009 wieder eine neue Größenordnung. In diesem Jahr liegen 220 Meldungen vor. Die WWW zeigt sich wie gewohnt familienfreundlich: Es wird kein Eintrittsgeld erhoben, die der Messe zugeordneten Parkplätze sind gebührenfrei. 
 

Ratsmitglieder für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit geehrt
Ralf Bußmer offiziell verabschiedet

Festlich verabschiedet Bürgermeister Joachim Rodenkirch am 15. September 2009 die aus dem Stadtrat ausgeschiedenen Ratsmitglieder und Ralf Bußmer offiziell als Bürgermeister. Neun ausscheidende und aktive Ratsmitglieder werden mit der Schultheiß-Colin-Ehrennadel ausgezeichnet: Jörg Krames, Philippine Jovy, Josef Baller und Heinz Zender sowie Rudolf Bollonia, Anette Jondral, Stefan Melcher, Michael Wagner und Reinhold Westhöfer. Diese Ehrennadel wird seit 1991 für langjährige ehrenamtliche kommunalpolitische Tätigkeit verliehen. Voraussetzung ist eine 15-jährige Mitgliedschaft im Stadtrat. Bürgermeister Ralf Bußmer war vom 1. Januar 2002 bis zum 30. April 2009 Bürgermeister der Stadt Wittlich. Bußmer habe mit seinen Weichenstellungen und Entscheidungen den Wirtschaftsstandort Wittlich ausgebaut und in der Region und darüber hinaus hervorragend platziert. Schon lange nicht mehr wurden so viele große Projekte aufgegriffen oder initiiert und auch umgesetzt“ lautete die Schlussfolgerung seines Amtsnachfolgers Bürgermeister Joachim Rodenkirch.

Oktober 2009

„Feuer“ in der Mühlenbäckerei Lüxem
 Erfolgreiche Jahresabschlussübung der Feuerwehr Wittlich

Die Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Wittlich zeigt bei ihrer Jahresabschlussübung im Stadtteil Lüxem eindrucksvoll, wie eine moderne Freiwillige Feuerwehr in ihrer Gesamtheit die ihr gestellten Aufgaben meistert. Besonderen Wert wird hierbei auf einen einheitlichen Ausbildungstand gelegt, um routiniert und in enger Zusammenarbeit alle Aufgaben zu bewältigen. Angenommen wurde ein Brand im Betriebsgebäude der Mühlenbäckerei Ambrosius. Zum ersten Mal kommt die neue Wärmebildkamera zum Einsatz, um vermisste Personen in verrauchten Räumen zu finden. Im Rahmen der Übung wird der Feuerwehr Wittlich offiziell der neue Einsatzleitwagen 1 übergeben. 
 
Dreißigjährige Partnerschaft zwischen Wittlich und Brunoy

Die feierliche Unterzeichnung von Partnerschaftsurkunden durch Bürgermeister Laurent Beteille und den Ersten Beigeordneten der Stadt Wittlich Albert Klein im Theater „Vallée de l´Yerres“ ist der Auftakt der Jubiläumsfeier zum dreißigjährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen Wittlich und Brunoy in der französischen Partnerstadt. Bürgermeister Beteille erinnert daran, wie er und der damalige Bürgermeister Joseph Graf Walderdorf die Partnerschaft 1979 begründeten. 

Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für Irmgard Sitter

Irmgard Sitter aus Wittlich erhält für ihre großen Verdienste um die Völkerverständigung die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz. Durch sie entsteht 1979 die deutsch-französische Partnerschaft zwischen den Städten Wittlich und Brunoy. Sie war zehn Jahre im Stadtrat Wittlich und in verschiedenen Ausschüssen kommunalpolitisch aktiv und gehört heute noch dem Kulturausschuss an.
 

 

Das Einkaufszentrum „Schlossgalerie“ hat seine Pforten geöffnet (Foto: Thomas Steinmetz)

November 2009

„Schlossgalerie“ nach nur zehn Monaten Bauzeit eröffnet

Seit Mitte November verfügt der Einzelhandelsstandort Wittlich mit der neuen „Schlossgalerie“ um 5.700 Quadratmeter mehr Verkaufsfläche. An exponierter Stelle ist in nur zehn Monaten Bauzeit ein Einkaufszentrum entstanden, welches die Eingangssituation in die Innenstadt vollkommen verändert und die Angebotsvielfalt in der Innenstadt abrundet und ergänzt. Auf dem von der Kurfürstenstraße zu erreichenden Parkdeck stehen 132 Stellplätze zur Verfügung. 
 

Wittlicher Weihnachtsmarkt 
Adventszauber und stimmungsvolles Programm

Vom 27. November bis einschließlich 20. Dezember 2009 veranstaltet der Verein Stadtmarketing Wittlich e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Wittlich den traditionellen Weihnachtsmarkt in der historischen Innenstadt. Mittelpunkt des Wittlicher Weihnachtsmarktes ist einmal mehr der große Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz. Die Stände öffnen täglich von 11 bis 19.30 Uhr. Weihnachtsleckereien und kulinarische Spezialitäten verleihen neben dem Rahmenprogramm mit vielen Programmpunkten diesem Markt seine besondere Note. Bereits im dritten Jahr bietet der Verein Stadtmarketing Wittlich während des Weihnachtsmarktes an jedem Wochenende kostenlose Ponytouren durch die Stadt an. Am 1. Adventssonntag können Besucher nicht nur einen Streifzug über den Wittlicher Weihnachtsmarkt unternehmen, sondern auch in vielen Wittlicher Geschäften einkaufen.

Dezember 2009

Stiftung Stadt Wittlich neu aufgestellt

Im Zuge des Generationswechsels werden die Spitzen von Kuratorium und Vorstand der Stiftung Stadt Wittlich neu besetzt. Den Vorsitz des Vorstandes übernimmt Bürgermeister Joachim Rodenkirch. Zusammen mit Bundesbankdirektor a.D. Heinrich Reis und Amtsgerichtsdirektor Peter Sauer führt er nun die operativen Geschäfte der Stiftung. Das Kuratorium, das die Arbeit der Stiftung beaufsichtigt und steuert, wählt Professor Dr. Hermann Simon zu seinem Vorsitzenden. Er tritt die Nachfolge von Ex-Bundeswirtschaftsminister Dr. Hans Friderichs an. Zum stellvertretenden Vorsitzenden des Kuratoriums wird Clemens Greve gewählt. Neu in das Kuratorium bestellt wird Generalvikar Dr. Georg Holkenbrink. Weitere neue Mitglieder des Kuratoriums sind Rudolf Bollonia, Bernd Clemens und Jürgen Vellen.

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