Emil-Frank-Institut

Emil Frank (1878 – 1954), der Namensgeber des Instituts, war langjähriger Vorsteher der jüdischen Gemeinde in Wittlich. Das nach ihm benannte Institut wurde 1997  an der Universität Trier und der Theologischen Fakultät Trier auf Initiative von Prof. Dr. Bohlen im Zusammenwirken mit der Stadt Wittlich errichtet. 16 Jahre war Prof. Bohlen Direktor des Instituts. Das Amt wird ehrenamtlich ausgeübt. Nach dem Eintritt in den Ruhestand von Prof. Bohlen hat Prof. Dr. Gradl im Juni 2013 das Direktorenamt übernommen.  

Das Emil-Frank-Institut dient der Begegnung von Juden und Nichtjuden. In Forschung, Lehre und Weiterbildung fördert es das Wissen um Wesen und Geschichte des Judentums, ermöglicht Kontakte mit jüdischen Repräsentanten, Institutionen sowie Aus- und Fortbildungsstätten national sowie international.

Aktiv beteiligt sich das Institut am christlich-jüdischen Dialog mit dem Ziel, die inneren Beziehungen zwischen dem Judentum und dem Christentum bewusst zu machen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Erforschung der Geschichte der jüdischen Gemeinden und Niederlassungen im Raum Mosel-Eifel-Hunsrück.

Im Rahmen seiner Arbeit veranstaltet das Emil-Frank-Institut Vorträge, Konzerte, Ausstellungen, bietet Führungen zu verschiedenen Themen und für unterschiedliche Interessensgruppen an, ebenso stehen ein- und  mehrtägige Exkursionen unter fachkundiger Leitung auf der  Agenda.

Die Bibliothek des Instituts verfügt über einschlägige wissenschaftliche  und zeitgenössisch-literarische Werke zu den unterschiedlichsten Forschungsfeldern im Spektrum der monotheistischen  Religionen. Angegliedert ist auch eine biographische und bibliographische Datenbank.

In eigenen Schriftenreihen werden vornehmlich regional bezogene Forschungsergebnisse veröffentlich.
Weitere Informationen erhalten Sie über die Homepage www.emil-frank-institut.de, über Newsletter oder eine Mitgliedschaft im Förderkreis des Emil-Frank-Instituts unter Vorsitz von Dr. Karl-Heinz Musseleck.

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